niogi: Landing

niogi: Landing

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alessa records ALR 1040N

Jede Bemühung dem Bandnamen einen Sinn abzugewinnen, ist zum Scheitern verurteilt. Die in Israel beheimateten Musiker Omri Abramov (Tenor and Soprano Saxophones, EWI), Guy Shkolnik (Acoustic Piano, Synthesizers) und Utsi Zimring (Drums) sowie der „Bass-Wikinger“ Per Mathisen (Acoustic Bass, Electric and Fretless Bass) haben den Namen aus Wortspielereien heraus entwickelt. Ihre Musik ist grenzgängerisch und nimmt neben den Rhythmen und Harmonien des klassischen Jazz und der Weltmusik auch elektronische Klänge auf.

Zu hören sind auf dem vorliegenden Album Kompositionen wie „Getting it Wrong and Right“, „Jan’s Balloon“, „Mercury Enters Virgo“, „Faces“ und die Suite „Images“, zu der auch das Stück „Landing“ gehört.

„Getting it Wrong and Right“ kommt sehr ohrschmeichlerisch daher. New-Age-Musik gemischt mit ein wenig Weltmusik-Attitüde scheint die Rezeptur zu sein. Bisweilen meint man, niogi nehme uns auf eine Unterwassererkundung mit und wir würden Zeuge von allerlei Walgesängen, Ergebnis eines kreativen Umgangs mit Synthesizer und klassischem Piano. Spürbar ist auf alle Fälle der Klang von unbegrenzter Weite und Schwerelosigkeit. Dabei sind sphärische Spielereien durchaus Teil des Konzepts.

Ob man nun von Jazz Rock oder Fusion spricht, bezieht man sich auf die Musik von niogi, ist eine Frage des Blickwinkels. „Getting it Wrong and Right“ ist eine Komposition des Manns am Piano und Synthesizer Guy Shkolnik, so sind denn die Hörfarben stark vom Synthesizer bestimmt. Vom gleichen Musiker stammt „Mercury Enters Virgo“. Auch bei dieser Komposition lebt sich Guy Shkolnik aus und breitet einen Teppich aus sphärischen Mustern vor uns aus. Den Schluss des Albums bildet eine Suite mit fünf Teilen, angefangen mit „Opening“ und endend mit „Reunion“.

Zu Beginn klingt die Suite ein wenig kammermusikalisch, wenn auch das Sphärische nicht ganz verschwunden ist. Nein, eine Oboe erklingt nicht, aber ein Sopransaxofon, gespielt von Omri Abramov,  steht im Fokus der musikalischen Dramaturgie, ganz abgesehen vom Synthesizer, und auch der „Wikinger-Bassist“ Per Mathisen trägt sein Scherflein zum musikalischen Gelingen bei. Pop mischt sich mit Fusion, oder? Beim Zuhören muss man vielleicht hier und da auch an die Kompositionen von Jean-Michel Jarre denken, denn es ist neben handgemachter auch streckenweise elektronische Musik, die wir da von niogi hören. Diese Musik hat durchaus eine gewisse meditative Komponente, wenn tonale Nebelschwaden vor unseren geistigen Augen vorüberziehen.

Text © ferdinand dupuis-panther

Informationen

alessa records
http://www.alessarecords.at

Musiker
niogi
http://www.niogi.com




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