Vorschau Jazzfestival Würzburg 2019





Ein erneuter Spätherbst und ein erneutes zweitägiges Festival, das auch nur möglich ist, weil Ehrenamtliche der Jazzini Würzburg tatkräftig an diesem Festival Hand anlegen. Gewiss Sponsoren gibt es, aber das Engagement von Jazzliebhabern ist für ein solches Festival, das eben nicht in den Metropolen Berlin, Frankfurt oder Hamburg stattfindet. Wieder einmal ist es den Organisatoren gelungen, ein überaus facettenreiches Festivalprogramm zusammenzustellen. Fusion trifft dabei zum Beispiel Rock und Techno sowie Surf Sounds. Ethno Jazz reibt sich an der Schönheit der Melodie mit südamerikanischen Rythmik.


26. Oktober 2019

Gewinner des Jazzwettbewerbs der HfM Würzburg (Jimi Hendix-Programm ohne Gitarre!)

Nighthawks

Im Kontext der Album „Nighthawks 707“ konnte man in einem Pressetext Folgendes lesen: Die Nighthawks haben in der Spanne ihres über 20jährigen Schaffens ein fein konturiertes, ästhetisches Konzept geschaffen: Musik für Reisende. So spielen Geschwindigkeit und Ruhe, Dichte und Leere, Hell und Dunkel eine zentrale musikalische Rolle im Oeuvre der Band. Die zahlreichen, eingängigen Songs sind sehr klare, auf Reduktion bedachte Stimmungsbilder, die sich vielfach auf reale und fiktive Orte in der Welt beziehen. So gesehen ist die Musik der Nighthawks ein Road Movie, eines, das sich nun in dem großartigen siebten Studio Album fortschreibt.


Line-up:

Reiner Winterschladen (trumpet, flugelhorn)
Dal Martino (bass, gtr., keys, voc)
Thomas Alkier (drums)
Jürgen Dahmen (rhodes, keys, perc.)
Jörg Lehnhardt (gtr.)

Mehr:

http://www.nighthawks.eu - http://www.nighthawks.eu/video/


Leo Betzl Trio

Auf der Homepage des Trios lesen wir: „Lebendiger Techno. Rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industriell: Der Sound von LBT ist facettenreich, dabei stets angetrieben von einer pulsierenden Kickdrum. Ihre Musik ist eine Reise nach innen, lädt zum Träumen genauso ein wie zum ekstatischen Tanzen. Im Modern Jazz groß geworden, nimmt das Trio seine große Liebe zur Improvisation ernst. ...“


Line-up

Leo Betzl (Klavier)
Maximilian Hirning (Kontrabass)
Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug)

Mehr:

http://leobetzltrio.de






27. Oktober 2019

Leléka

Dies ist die Band der in Berlin lebenden, aus der Urkaine gebürtigen Vokalistin Viktoria Korniykova. Im Kontext der Band ist von Folk Jazz die Rede. Was soll das sein? Singer/Songwriter? Joan Baez reloaded? Oder gar Peter, Paul and Mary revisited? Zudem ist auch von Ethno Jazz die Rede. Im Zusammenhang mit einem Festivalauftritt in Lviv wurde die Band mit nachstehenden Worten angekündigt: „heir music is based on the well-known folk Ukrainian songs, which is successfully combined with contemporary European jazz. So, come and feel the magic from the combination of challenging musical improvisations and Ukrainian melos all together!“


Line-Up

Viktoria Korneykova (UА) (vocal)
Robert Wienröder (D) (piano)
Thomas Kolarczyk (PL) (double bass),
Jakob Hegner (D) (drums)

Mehr:

https://www.facebook.com/lelekaberlin/



Wolfgang Lackerschmid Connection

Ein Schlagwerk steht im Fokus. Nein, nicht das klassische Ensemble aus Hi-Hat, Toms, Snare, Bassdrum und Becken, sondern das Vibrafon, ähnlich sperrig wie die Hammond B3. Selten ist dieses Instrument im Jazz der Gegenwart geworden. Die Zeiten von Gary Burton und Dave Pike sind Geschichte. Wolfgang Lackerschmid ist heute einer der wenigen bekannten Vibrafonisten. In Ehigen (Baden-Württemberg) aufgewachsen lebt er heute in Augsburg, wo er auch sein Tonstudio betreibt. In Würzburg ist er mit seinem Quartett zu hören und präsentiert die Suche nach der schönen Melodie, durchaus mit brasilianischem Tropenaroma versehen.


Line-up

Wolfgang Lackerschmid (vibes)
Martin Auer (trumpet)
Stefan Rademacher (bass)
Guido May (drums)
 
Mehr:

https://www.facebook.com/WolfgangLackerschmid
http://www.lackerschmid.de



Jazzkantine

Aus Braunschweig an den Main – Jazzkantine auf dem Jazzfestival Würzburg. Jazzkantine? Bekannt? Unbekannt? Dazu ein paar Worte von der Bandhomepage: „Ausgehend von einer Kernband um Produzent und Bassist Christian Eitner, Tom Bennecke (Gitarre), Andy Lindner (Drums), Stephan Grawe (Keys), Heiner Schmitz (Sax), Christian Winninghoff (Trompete) und den Rappern Cappuccino und Tachi sowie der Sängerin Nora Becker wurden immer wieder namhafte Gäste eingeladen. Xavier Naidoo, Wu-Tang Clan, Laith Al Deen, Götz Alzmann, Smudo, Toshinori Kondo, Sven Regener, Till Brönner oder Pee Wee Ellis – sie alle und viele mehr waren bereits mit den Braunschweigern gemeinsam im Studio bzw. auf der Bühne.“ Im Zusammenhang mit dem 25-jährigen Bandjubiläum tourt die Jazzkantine und ist eben auch in Würzburg auf der Bühne des Felix-Fechenbach-Hauses. Let‘s Jazz and Rap it – so kann man kurz beschreiben, was Jazzkantine präsentiert. Übrigens, auch „Take Five“ haben die Damen und Herren aus Braunschweig im Repertoire. Dave Brubeck allerdings würde sich die Augen reiben, wenn er hören würde, was aus seinem Jazzklassiker gemacht wurde, oder? Ergo: Es kommt im Jazz nicht darauf an, was, sondern wie du spielst!!


Mehr:

https://www.jazzkantine.de/band/


Informationen

http://jazzini-wuerzburg.de


Veranstaltungsort:

Felix-Fechenbach-Haus
Gabelsberger Straße 2 c
97080 Würzburg

Veranstalter:

Jazzinitiative Würzburg e.V.
c/o Dr. Jörg Meister
Klingenstraße 19
97265 Hettstadt
E-Mail: jo_meister@t-online.de
http://jazzini-wuerzburg.de


 


our partners:

Clemens Communications


Silvère Mansis
(10.9.1944 - 22.4.2018)
foto © Dirck Brysse


Rik Bevernage
(19.4.1954 - 6.3.2018)
foto © Stefe Jiroflée

 

Special thanks to our photographers:

Annie Boedt
Klaas Boelen
Henning Bolte

Serge Braem
Cedric Craps
Christian Deblanc
Cindy De Kuyper

Koen Deleu
Ferdinand Dupuis-Panther
Anne Fishburn
Federico Garcia
Robert Hansenne
Stefe Jiroflée
Herman Klaassen
Philippe Klein

Jos L. Knaepen
Tom Leentjes
Hugo Lefèvre

Jacky Lepage
Olivier Lestoquoit
Eric Malfait
Nina Contini Melis
Arnold Reyngoudt
Jean Schoubs
Willy Schuyten

Frank Tafuri
Jean-Pierre Tillaert
Tom Vanbesien
Jef Vandebroek
Geert Vandepoele
Guy Van de Poel
Cees van de Ven
Donata van de Ven
Harry van Kesteren
Geert Vanoverschelde
Roger Vantilt
Patrick Van Vlerken
Marie-Anne Ver Eecke
Karine Vergauwen
Frank Verlinden

Jan Vernieuwe
Anders Vranken


and to our writers:

Mischa Andriessen
Robin Arends
Marleen Arnouts
Henning Bolte
Danny De Bock
Ferdinand Dupuis-Panther
Federico Garcia
Paul Godderis
Jean-Pierre Goffin
Bernard Lefèvre
Mathilde Löffler
Claude Loxhay
Etienne Payen
Herman te Loo
Georges Tonla Briquet
Iwein Van Malderen
Olivier Verhelst