Alexander von Schlippenbach Trio im Cuba (Münster)

JazzToday: Vorhang auf für's Alexander von Schlippenbach Trio im Cuba (Münster) - 2/12/2015

Alexander von Schlippenbach machte mit seinem Trio auf seiner Winterreise auch in Münster Halt. Winterreise? Das lässt Assoziationen an Schuberts gleichnamige Liederzyklus aufflammen. Doch mit Schubert hatten von Schlippenbach, Evan Parker und Paul Lytton an diesem Abend im cuba nichts im Sinn. Gebundene und ungebundene Musik, der Geist von Free Jazz und Improvisation – das war es, was den Abend bestimmte. Überaus gut besucht war das cuba und man hatte den Eindruck alle waren gekommen, die mit der Musik von Alexander von Schlippenbach in die Jahre gekommen sind. Jüngst hat er in einem Gespräch mit dem Magazin Jazz thing ganz deutlich gemacht, dass es ihm bei Free Jazz und Improvisation nicht unbedingt um Rebellion und um gewollt Revolutionäres geht. Bisweilen merkte man bei von Schlippenbachs Spiel seine Affinität zum Swing eines Oscar Peterson und zum Boogie Woogie an. Das blieben allerdings wie der Ansatz eines rollenden Basses nur kurze Momente in einem variantenreichen tonalen Schwall mit steten Tempowechseln.

Dass von Schlippenbachs erste große Faszination für Musik im Zusammenhang mit dem bayrischen Volkssänger Roider Jackl stand, war während des Abends nicht wahrzunehmen. Nichts Folkloristisches durchzog das Spiel des Trios, aus dem Paul Lytton mit seinem leichten, wenig aufgeregten und ganz und gar nicht energetisch gewollten Spiel nicht nur ein Hingucker war, sondern auch ein Ohrenschmaus. Leicht und spielerisch tanzten die Hände von Lytton zwischen Hi-Hat und den Fellen seiner Trommeln hin und her. Mal wählte er „Schneebesen“, mal „Spaghettisticks“ für sein hintergründiges Spiel, das sich nie verlor, sondern stets ein gezieltes Timing ansteuerte. Auch wenn die drei Musiker auf der Bühne formal nicht die Nähe suchten, waren sie sich stets ganz nahe. Schweißtreibend war das Spiel des Dreigestirns, das seit Jahrzehnten immer wieder an denselben Stücken weiterarbeitet, wie von Schlippenbach dem Magazin Jazz thing vor geraumer Zeit verriet.

Legende oder was?

„European Jazz Legends“ heißt eine Reihe, die eben dieses Magazin veranstaltet und aus der Liveaufnahmen für Jazz-Alben entstehen. Dass man dabei Musiker wie Jasper van't Hof und auch Alexander von Schlippenbach zu deren Lebzeiten zu Legenden macht, scheint nicht frei von Pathos und wird diesen Musiker m. E. nicht gerecht. Legenden sind zum einen Geschichten, deren Wahrheitsgehalt nicht geprüft, dennoch von Generation zu Generation weitergegeben wird. Der Begriff Legende bezieht sich außerdem auf Personen, deren Ruhm und Ruf zur Quelle von übertriebenen oder romantisierenden Geschichten werden. Derartiges auf noch lebende Jazzmusiker zu projizieren, scheint abwegig. Gewiss hat von Schlippenbach dem Jazz seinen prägenden Stempel aufgedrückt und auch einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Free Jazz in Europa geleistet, aber das haben andere wie Peter Kowald eben auch. In der Wahl der oben angeführten Begrifflichkeit fehlt das Maß und Pathos überwiegt.

Kraftvolle Akzente

Ob Jazzlegende oder nicht – der Abend mit Evan Parker, Peter Lytton und Alexander von Schlippenbach war ein Hörgenuss von besonderer Güte. Kraftvoll und akzentuiert begann von Schlippenbach sein Spiel mit den schwarzen und weißen Tasten. Verspielte Eskapaden fanden sich dabei nicht. Auf von Schlippenbachs „Vorspiel“ ging Evan Parker gekonnt ein und die Tonfolgen purzelten munter durchs cuba. Derweil unterstützte Paul Lytton die beiden mit fein abgestimmten Rhythmen, für die er nur selten das Messing seiner Becken streichelte. Zu Beginn gewann man den Eindruck, dass jeder der Drei in sich ruhte, den anderen nahe und zugleich auch fern war. Tempo, Tempo, Tempo – das begleitete den Fortgang des Spiels, ohne dabei in Nervosität zu verfallen oder gar ein affektiertes Spiel an den Tag zu legen. In einigen Passagen hatte man den Eindruck, dass der Flügel unter von Schlippenbachs Fingern tieftönig den nicht vorhandenen Bass ersetzte. Dunkel gefärbt waren auch die Sequenzen, die Evan Parker seinem Saxofon abrang. Sollte man den virtuosen Umgang Paul Lyttons mit Fellen und Blechen beschreiben, so wären Begriffe wie „Attacke“ und „Rabatz“ durchaus angezeigt.

Die Klangfarbe des Saxofons

Wer aufmerksam zuhörte, gewann im Laufe des Abends den Eindruck, dass die Bühne weitgehend Evan Parker gehörte, der aus der Regiesicht im Mittelpunkt des Geschehens stand. Von Schlippenbach schien sich zeitweilig ganz in den Hintergrund zurückgezogen zu haben und sich mit „sprunghaften Klangpassagen“ auf die Unterfütterung der Saxofonpassagen zu beschränken. Beim weiteren Zuhören musste der Berichterstatter an „Lola rennt“, aber auch an den lärmenden Großstadtdschungel denken. Evan Parker erwies sich dabei als eine Art Rufer in der Großstadtwüste, ließ Rede und Gegenrede aufkeimen. Durch die besondere Atemtechnik vermittelte Parker außerdem den Eindruck von Delays und Loops. Doch das "elektronische Tischlein-deck-dich" gab es nicht. Unplugged lautet das „Zauberwort“ des Abends – und das war auch gut so!

Menschen in der Großstadt?

Könnte man sich die Drei nicht auch als Begleiter eines Stummfilms wie „Menschen in der Großstadt“ vorstellen? Durchaus meine ich, stellten sich doch beim Zuhören Bilder von Menschen ein, die sich in die Tram drängeln, die ruckelnd und zuckelnd über Berlins Straßen fährt. Doch ein solches Bild im Kopf verschwand im Verlauf des Stücks, das sich bisweilen zu einem Tempo- und Spielrausch aufschwang. Hier und da meinte man, kurze Anklänge an Standards und Boogie Woogie zu vernehmen, als von Schlippenbach mehr oder minder solistisch zu Werke ging.

 

Überaus dynamisch erwies sich das Spiel. Es gab ein ständiges Hin und Her und nie Stillstand. Dass dabei Lytton auch einen Spachtel aus dem Baumarkt zum Einsatz brachte und nicht nur konventionelle Sticks, ist vielleicht nur eine Fußnote, aber … .

 

Klangwolken schwebten durch das cuba, als von Schlippenbach und Parker sich musikalisch zu dem einen oder anderen Duett hinreißen ließen. Das „Wehklagen“ des Saxofons traf dann auf Ostinates des Tasteninstruments. Erst gab es das besagte „Wehklagen“ dann ein Trillern und ein Abheben in nicht immer einschmeichelnde Klangwelten. Evan Parker schien dabei Stimmengewirr einzufangen, derweil von Schlippenbach sein Spiel stets auch „vokal“ begleitete. Ein kurzstimmiges Spiel auf dem Flügel traf auf sanftes Tätscheln des Messings, dank sei Paul Lytton. Taktaktak traf auf Schrschr – ein bescheidener Versuch des Berichterstatters lautmalerisch einzufangen, was ans Ohr der Zuhörer drang.

Eine „Höllenfahrt“ bis zur Pause

Zwischenzeitlich drängte sich der Eindruck auf, von Schlippenbach, Parker und Lytton würden uns auf eine „Höllenfahrt“ mitnehmen, insbesondere da Lytton wie ein Berserker sein Schlagwerk bediente. Aufbäumen und Entspannen bildeten ein musikalisches Paar in einer dramatisch ausgefeilten Inszenierung. Wann wird diese enden? Wer bereitet dem Drama ein Ende? Das waren Fragen, die an diesem Abend auch aufkamen. Doch nach 45 Minuten war dann Schluss. Es schien alles gesagt zu sein, um in die Pause zu gehen.

 

Vorhang auf für den zweiten Set

Nach der Pause spielte das Trio noch zwei Stücke, wobei das Letzte gleichsam als Zugabe anzusehen war. Trotz heftigen Beifalls gab es nach dem Abgang keine Rückkehr auf die Bühne.

 

Im zweiten Konzertteil wurden wir mitgenommen zu einem Langstreckenlauf. Es gab ein Klick-Klack und ein Schwirren des Messings. Wie zuvor verlief das Spiel im steten Fluss. Tonleitern wurden angestimmt und umspielt. Mit den Handflächen schlug von Schlippenbach auf die Saiten des geöffneten Flügels. Auf irgendwelche Manipulationen hatte von Schlippenbach verzichtet. Kein Blatt wurde durch die Saiten gezogen ebenso kein Holzstück. Es lagen auch keine Blechscheiben auf den Saiten, die auch nicht durch einen Stimmschlüssel verstimmt wurden. Der Flügel blieb schlicht ein Flügel.

Do-Re-Mi … oder Was?

Wurden da nicht der Galopp und der Sprung eines Pferdes über ein Hindernis musikalisch umgesetzt? Preschte da nicht ein Gaul querfeldein? Man konnte es sich angesichts von „sprunghaften“ Passagen durchaus vorstellen. Der Höhepunkt wurde angesteuert. Das Tempo wurde angezogen. Danach erfolgte der Abschwung. Gab es da nicht so etwas wie Do-Re-Mi-Fa-So in von Schlippenbachs Phrasierungen? Momente des Gleichschritts wurden durch Lyttons behändes Schlagwerkspiel durchbrochen. Oh, gab es da nicht zudem Bezüge zu Thelonious Monk und Jutta Hipp? Vielleicht war das auch nur eine Assoziation im Hirn des Berichterstatters?

 

Mit einem kurzen Stück endete der sehr gelungene Abend, der vom Publikum volle Konzentration forderte. Der Beifall am Ende des Konzerts war mehr als nur wohlwollend. Er forderte mehr, aber dafür dann beim nächsten Mal, denn die drei Musiker entschwanden rasch nach dem zweiten Set.

 

Text und photos © ferdinand dupuis-panther

 

Informationen

Musiker

Alexander von Schlippenbach

www.avschlippenbach.com

 

Venue

Cuba Black Box

http://www.blackbox-muenster.de/index.php?id=271

 

Programm cuba Black Box 2015/16

 

Do-10.12.15-20:00

Gastspiel

Afrosession goes international

Michael Kolberg und Uwe Hasencox laden zu einer neuen Ausgabe der Afro-Session ein.

Mehr Infos
www.afrosession.de

Eintritt frei

 

27.12.15-20:00

Hör-Spiel

Wellness: die Kreislermaschine

Julius Gabriel – Saxophon

Florian Walter – Saxophon, Bassklarinette

Fabian Jung – Schlagzeug

& Marie Daniels – Gesang

Das Trio Wellness und die Sängerin Marie Daniels werfen die Lieder Georg Kreislers in den Raum improvisierter Musik, um zu sehen, was mit ihnen passiert: Nach wie vor aktuelle Musik, nicht neu, aber anders gedacht. Scheuklappen abzulegen, die sich selbst zeitgenössischen Musikern noch allzu leicht um die Stirn legen, hat also Vorrang. Heraus kommt ein Hör-Stück, dass Grenzen in Musik- und Wortrezeption ignoriert.

 

Do-14.01.16-20:00

JazzToday

Sven Decker´s TRANSPARENCY

Sven Decker – Saxophon

Matthias Akeo Nowak – Kontrabass

Etienne Nillesen – Schlagzeug

Eng verknüpft ist die Musik von TRANSPARENCY, dem neuen Trio des Kölner Saxofonisten und Komponisten Sven Decker, mit der Vorstellung von Transparenz und Reduktion.

Reduktion an Klangdichte bei gleichzeitig maximaler Intensität und Transparenz in der Gestaltung melodischer und kompositorischer Stilmittel. Die elf Kompositionen der aktuellen CD “Sepia” sind stark autobiografisch, intensiv und in sich kleine abgeschlossene Geschichten, die mal verträumt und melancholisch, mal eruptiv und fordernd daher kommen. Die beiden fest in der Kölner Szene etablierten Mitmusiker Matthias Akeo Nowak (b) und Etienne Nillesen (dr) verstehen es wunderbar, das Wesentliche in den Kompositionen durch reduziertes, spannungsreiches Spiel zu Tage zu fördern.

Mehr Infos

www.sven-decker.de

 

Do-21.01.16-20:00

JazzToday

Duo Riessler – Charial

Michael Riessler – Bassklarinette

Pierre Charial – Drehorgel

Der Bassklarinettist Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist ein Grenzgänger zwischen Improvisation und zeitgenössischer Klassik, zwischen Sprache und Klang, Musik und Tanz. Riessler hat mit Musikern und Komponisten aus den unterschiedlichsten Lagern gearbeitet: u. a. Maurizio Kagel, John Cage, Steve Reich, Helmut Lachenmann, Arditti Quartett, Ensemble Modern, David Byrne, Michel Portal, Carla Bley, Terry Bozzio. Seit 2000 gemeinsame Projekte mit der Klarinettistin Sabine Meyer, eine der führenden Mozartinterpretinnen weltweit. Daneben schreibt und realisiert Riessler seit den 1990er Jahren eigene Projekte sowie Hörspiel- und Filmmusiken, z. B. zum preisgekrönten 4-Stunden-Epos „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz oder zum Stummfilm „Hamlet“ (mit Asta Nielsen). Zuletzt realisierte er zusammen mit Pierre Charial sein Projekt „Big Circle“, für das er 2012 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplatten-Kritik und dem Kulturstern der Münchner AZ ausgezeichnet wurde. Seit vielen Jahren arbeitet Riessler dabei mit dem französischen Drehorgelspieler Pierre Charial zusammen, der seiner lochkartengesteuerten Orgel ein bizarres Feuerwerk von Klängen und Soundcollagen entlockt. Charial, von einem Kritiker einmal als Frankreichs größtes musikalisches Geheimnis gewürdigt, hat nicht nur historische Werke für mechanische Musikinstrumente, etwa von Mozart oder Haydn, wieder ausgegraben und neu interpretiert, sondern auch zeitgenössische Musik von György Ligeti oder Pierre Boulez eingespielt (die zum Teil eigens für ihn geschrieben wurden). Daneben arbeitete Charial, der seine musikalische Laufbahn als Oboist begann, bevor er die Drehorgel entdeckte, mit Jazzmusikern wie Michel Portal, Jean-Louis Matinier oder der Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier, aber auch mit Frank-Zappa-Drummer Terry Bozzio, zusammen. Zuletzt veröffentlicht er gemeinsam mit Michael Riessler und dessen Klassikkollegin Sabine Meyer die CD „Paris Mécanique“ mit Musik aus dem Paris der 1920er Jahre. Charial, der in Paris lebt, spielt eine lochkartengesteuerte Drehorgel des Pariser Drehorgelbauers André Odin mit 42 Tasten 114 Pfeifen und 3 Registern.

 

Sa-23.01.16-20:00

GastSpiel

Hanke-Schnellen-Venjakob: Lampedusa

Thomas Hanke • Schauspiel, Gitarre, Electronics

Thomas Schnellen • Bass, Theremin, Electronics

Johannes Venjakob • Flügelhorn, Trompete, Synthesizer, Programming

 

So-24.01.16-20:00

Gastspiel

Den Stora Vilan & Jacques Labouchere

Den Stora Vilan (zu deutsch: „Die große Ruhe“) wurden 2007 in Göteborg gegründet. Zuvor haben die 6 Mitglieder in verschiedenen Bands der Göteborger Psychedelic-Untergrund-Szene gespielt. Bis dato hat die Band zwei Studioalben und ein Livealbum veröffentlicht. Momentan wird gerade am dritten Album gearbeitet, das in Zusammenarbeit mit Don Alsterberg (Graveyard, José Gonzales etc.) entsteht. In den letzten Jahren hat sich Den Stora Vilan in Schweden, Norwegen und Dänemark einen sehr guten Namen als fantastische Liveband erarbeitet. Neben den Konzerten in Clubs und auf Festivals spielt die Band noch immer kostenlose PopUp-Konzerte in Parks oder den Straßen von Göteborg. Ihre Musik hat seine Wurzeln im Blues-Rock der 1960er / 1970er Jahre. Spannend ist, dass die Band sich bewusst für schwedische Texte (den Gesang in der schwedischen Sprache) entschieden hat. Auch anders ist, dass die Band keinen festen Sänger hat, sondern dass alle Mitglieder singen. Die dadurch entstehende Harmonie, nicht nur im Gesang, sondern auch beim gesamten Kollektiv auf der Bühne, macht die Band besonders.

 

Weitere Infos

http://mikimotomusic.de

www.jacqueslabouchere.com

 

Fr-05.02.16-20:00

JazzToday

The NU-Band & Erhard Hirt

Thomas Heberer – Trompete

Mark Whitecage – Altsax, Kllarinette

Joe Fonda – Kontrabass

Lou Grassi – Schlagzeug

& Erhard Hirt – Gitarre

 

So-10.04.16-20:00

JazzToday

Pablo Held Trio

Pablo Held – Klavier

Robert Landfermann – Kontrabass

Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

 

Mehr Infos

http://www.pabloheld.com

 


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