Thomas Siffling – im Gespräch mit dem in Süddeutschland beheimateten Trompeter

Im Kontext mit dem St. Ingbert Jazzfestival 2016, an dem Thomas Siffling mit dem JEBW und dem Projekt „Doors without words“ teilnahm, traf ich ihn zum Gespräch im Backstage.


Gehe ich auf deine Homepage, so finde ich keine wirklichen Detailangaben zum Werdegang als Musiker. Daher erlaube ich mir die  Frage, ob und in welchem Maße ein musikalisch ausgerichtetes Elternhaus für diese Karriere von Bedeutung war? Gab es in deinem Leben den Posaunenchor und eine Schulband?

TS: Ich schreibe es auf der Homepage nicht, weil ich es nicht mehr so wahnsinnig interessant finde. Klar, ich komme aus einem kulturell interessierten Elternhaus, wobei eher klassisch geprägt. Wir haben schon viel Klassik gehört. Mein Opa mütterlicherseits war Stummfilmmusiker. Er hat zu Stummfilmen Klavier gespielt. So will ich mal sagen, das Talent hat eine Generation übersprungen. Ich bin früh mit Musik in Kontakt gekommen.

Mein Vater war irgendwann mal in München und hat ein Posthorn mitgebracht. Die ganze Familie hat versucht, einen Ton rauszukriegen, und der kleine Thomas hat halt einen Ton rausgekriegt. Dann habe ich gesagt, ich will Trompete lernen. So haben wir geguckt, wo man das lernt. Im Süden lernt man das im Musikverein oder Posaunenchor. Ich bin in den Musikverein gegangen und hatte da das erste Mal Glück, dass ich einen guten Lehrer bekommen habe.
Was du am Anfang kaputtmachst, das kannst du nie wieder reparieren. Die erste glückliche Fügung war der Herr Rausch. Er hat es gut mit mir gemeint und auch gut mit mir gemacht. Der zweite glückliche Zufall war, dass meine Eltern einen Bratschisten vom Badischen Staatstheater in Karlsruhe kannten. Der hat gleich gesagt, wenn euer Sohn ein bisschen Talent hat, dann braucht er einen guten Lehrer. Ich kenne den Adolf Weresch , der ist Solotrompeter im Staatstheater, da soll er mal vorspielen. Dann durfte ich mal wirklich da hin ans Staatstheater. Er hat sich angehört, wie ich so spiele, und hat gesagt: „Ja, ich nehme dich.“ So hatte ich von früher Kindheit an sehr gute Lehrer, die mir das Trompetespielen beigebracht haben.

Ich habe einen normalen Werdegang hingelegt. Ich war im Gymnasium in Durlach, in meiner Heimat. Da war ich aber nicht gut. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion haben mich meine Eltern aufs Helmholtz-Gymnasium – das ist ein musisches Gymnasium – transferiert. Das war eigentlich mein Glück. Da war Musik Hauptfach. Man musste in Ensembles spielen, Symphonie-Orchester und Big Band. Ich hatte auch da wieder Glück, den Herrn Rothe, der war Religionslehrer, als Mentor zu haben. Der hat die Big Band geleitet und hat sich um seine Jungs gekümmert. Der hat gesagt: „Du Thomas, nächste Woche ist Vorspielen in Stuttgart für das Jugendjazzorchester.“ Der hat uns damals noch Kassetten mitgegeben und gesagt, hört euch das mal an. Das ist Miles Davis; das ist Chet Baker. Er hat Improvisationsunterricht gemacht und uns gezwungen Solo zu spielen. Im Konzert hat er auf einen gedeutet vorzukommen. Dann stehst du da mit zittrigen Knien und spielst deine ersten Soli. Das ist ein ganz wichtiger Prozess.
Musik wurde für mich dann immer wichtiger. Mit dem Adolf Weresch war eigentlich lange Zeit klar, ich werde Klassik studieren. Meine Eltern haben, und das ist auch nicht selbstverständlich, gesagt, gut du darfst Musik studieren und wir unterstützen dich dabei. Dann habe ich zu Adolf Weresch gesagt: „Wissen Sie, ich kann mir nicht vorstellen, im Orchester zu sitzen. Für klassische Solotrompete ist der Zug wohl abgefahren. Ich möchte Jazz machen.“ Das fand er lange Jahre nicht gut. Mittlerweile kommt er aber auf Workshops, wenn ich die anbiete. Er hat den Jazz für sich entdeckt. Man macht dann die Hochschulvorspieltour. Dann wird man genommen oder nicht. Ich hatte drei zur Auswahl. Ich habe mich pragmatisch für Mannheim entschieden, weil ich damals eine Freundin in Karlsruhe hatte und nicht nach Köln oder Stuttgart wollte. Das war für mich zum damaligen Zeitpunkt genau das Richtige. Der Stephan Zimmermann hat mich genau dort abgeholt, wo ich war. Ich bin eher ein intuitiver Musiker. Ich bin weniger ein Akademiker; ich bin eher ein Bauchspieler. Der hat damals gesagt, das lernst du jetzt und das lernst du jetzt. Er hat mir das Vokabular beigebracht. Danach habe ich noch meinen Master in Stuttgart bei Claus Stötter gemacht.

Entspricht die Trompete schon deinem Naturell? Wie würdest du die Trompete charakterisieren, wenn Begriffe wie introvertiert, extrovertiert und expressiv als Adjektive zur Verfügung stehen?

TS: Vom Naturell her würde ich sagen, passt das extrovertierte Instrument schon zu mir. Vielleicht bin ich auch durch das Instrument so geworden, wie ich jetzt bin. Ich bin schon lieber ein Bandleader als ein Sideman. Da hat das Instrument schon etwas mitzutun.

Kannst du dich erinnern, in welcher Weise du mit Jazz erstmals in Berührung gekommen bist? Besuch eines Konzerts, Kauf einer Platte, durch Lehrer in der Schule?

TS: Das war ganz gewiss dem Herrn Rothe geschuldet, der uns auch an die Hand genommen hat. Das Orchester hat mir auch Spaß gemacht. Da habe ich auch viel Literatur kennengelernt. Da hat man seine Phasen, was man üben muss. Chet Baker und Dizzy Gillespie waren meine ersten großen Heroes. In Karlsruhe gibt es eine sehr lebendige Klubkultur, einen guten Jazzclub, schon damals. Da habe ich bestimmt mit 16, 17, 18 zwei bis drei Jazzkonzerte in der Woche gehört, von Pat Metheny über Jim Hall, natürlich Maceo Parker, Art Farmer, Freddy Hubbard … Die sind alle im Club aufgetreten. Das hat natürlich geprägt.

Ist das auch entscheidend für deinen Ansatz, für dein Spiel, oder hast du eher gedacht, ich will mich nicht von den Legenden beeinflussen lassen?

TS: Ich war sehr lange amerikanisiert. So wirst du ja auch ausgebildet. In meinem aktuellen Projekt, mit dem wir in den letzten Tagen geprobt haben. Mit meinem neuen Quintett mache ich mir ernsthafte Gedanken, wie ich das ablegen kann und wie ich es schaffe, nicht zu handwerklich zu spielen, so blöd es auch klingt, sondern mehr die Musik im Fokus steht. So wie es Miles gemacht hat, sprich es reicht ein Ton zur richtigen Zeit, sodass es nicht darauf ankommt, die oder die Skala zu spielen und technisch etwas abzuliefern. Es ist oft so, dass man beweisen will, was man kann, und vergisst darüber, Musik zu machen. Wir sind alle so ausgebildet worden und spielen so, wie wir im Moment spielen, Zurzeit versuche ich, mich gerade zu zügeln und mir vorzunehmen, nimm dir nichts vor. Lass es auf dich wirken und lass es mal fließen, fange nicht an Floskeln zu spielen.


Du spielst eine „ordinäre“ Trompete, also keine im Stil von Maynard Ferguson oder Dizzy Gillespie?

TS: Ich spiele eine relativ schwere Trompete, weil ich gerne einen vollen Sound mag. Ich würde mich schon eher als einen lyrischen Trompeter bezeichnen, vom Sound her und von der Herangehensweise. Ich würde mich mittlerweile auch eher als einen europäischen Jazzer denn als amerikanischen Jazzer sehen, obgleich ich amerikanischen Jazz nach wie vor gerne höre. Ich glaube, der europäische Jazz hat sich emanzipiert und der deutsche muss sich mal irgendwann emanzipieren.

Sehe ich deine musikalische Arbeit, dann komme ich nicht darum herum, zu fragen, warum Großformationen für dich augenscheinlich einen wichtigen Stellenwert haben?

TS: Ich hatte jahrelang mein Trio, eine Kleinformation, mit der ich durch die ganze Welt getourt bin. Klar, Großformationen haben natürlich ihren Charme. Es ist natürlich viel, viel schwieriger, alles unter einen Hut zu bringen. Doch, es hat beides seinen Charme. Ich merke es jetzt gerade mit meinem Quintett. Ich war 15 Jahre im Trio unterwegs. Das war schön und sehr homogen. Es ist wie in so einer alten Ehe; man braucht keine Anlaufzeit mehr; man fühlt sich wohl; man weiß, was der andere kann, aber es war dann fast zu schön. Im Trio ohne Harmonieinstrument musst du immer machen, machen. Jetzt im Quintett saß ich bei der Probe wie ein Honigkuchenpferd auf meinem Stühlchen. Dann spielte ich mal einen Ton, dann nicht mehr. Da geht wieder eine Welt auf. Appleton und SAP Big Band – der Klangkörper ist einfach ein toller. Wenn du mehrere Bläser hast und dieses Volumen hast, schöne Voicing hast, dann ist es schon etwas Tolles.

Wie siehst du denn den Charakter dieser Großformationen? Was ist dir wichtig bei appleton, bei der SAP-Big Band und beim JEBW?

TS: Es sind drei Baustellen. Sagen wir es mal so: Die SAP-Big Band ist natürlich dadurch, dass es eine Mitarbeiter-Big-Band ist, in ihren Möglichkeiten begrenzt. Die aktuelle CD der Jazz Big Band Graz ist wunderbar, finde ich, trifft auch genau den Punkt, wie Big-Band-Jazz heutzutage meiner Meinung nach klingen muss. Da gibt es viele Doublings, Flöten, Bassklarinetten, Basssaxofon, Hörner. Das habe ich bei der SAP-Big-Band nicht. Insofern muss ich auf Literatur zurückgreifen, in denen in der Big Band ein Tenorsaxofonist Tenorsaxofon gespielt hat.

Bei appleton bin ich ja in Anführungszeichen nur Trompeter und habe musikalisch keine Gestaltungsmöglichkeit. Das ist für mich auch mal toll, weil ich nur zu kommen und zu spielen brauche. Bei „Doors“ ist es schon anders. Wir wollten uns nicht mit Gesang in die Vergleichskonkurrenz begeben. So haben wir gesagt, wir machen es ohne Gesang. Da ist es schon so, dass wir uns bewusst für Nikolai Thärichen als Arrangeur entschieden haben, weil ich finde, dass er seinen eigenen Stil hat, und der geht in die Gil-Evans-Richtung. Die Vorgabe von uns war, guck doch, dass du den Gil Evans gepaart mit Rock für die Besetzung hinbekommst. Ich finde, das hat er sehr gut hinbekommen.

Für solche Großensembles ist heute essenziell, dass du einen eigenen Sound entwickelst. Das schafft die Jazz Big Band Graz wunderbar. Da gibt es leider Gottes nicht so viele. Das ändert sich jetzt mit der neuen Generation von Musikern. Die jungen Saxofonisten werden alle so ausgebildet, dass sie auch gut Flöte und Klarinette spielen können. Heutzutage muss der Bassposaunist auch Tuba spielen können. So etwas ist spannend, weil du neue Klangmöglichkeiten aufmachst. Darüber muss man sich als Großensemble heute schon Gedanken machen.


Worin besteht der Reiz der Großformation gegenüber dem Trio?

TS: Es wie alles im Leben Fluch und Segen. Beim Trio hast du natürlich viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, auch harmonisch gesehen. Wenn du es reduzierst, dann spielt der Bassist einen Basston für den Akkord, den du dir ausgedacht hast. Wie du den interpretierst, ist dir überlassen. Wenn du eine Großformation mit einem Gitarristen und Keyboarder hast, bist du schon mehr in einem Korsett. Vom Klang her gibt es bei der Großformation viel, viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wenn du einen guten Arrangeur hast. Inhaltlich und von der Kreativität her ist natürlich ein Kleinensemble viel flexibler. Bei einer Großformation ist der Soloanteil jedes Einzelnen auch geringer, weil jeder ja zu Wort kommen möchte. Man muss auch Kompromisse machen. Die Abwechslung finde ich ganz schön. 


Wie kamst du denn auf die Doors und Jim Morrison? Als Jim Morrison starb und die Band sich auflöste, warst du gerade mal ein Jahr alt. Die Doors konntest du ja nicht selbst erlebt haben, da deren musikalischer Höhenflug sich zwischen 1965 und 1971 abspielte. Was fasziniert dich an der Musik der Doors, die ja auch sehr stark von der Lyrik und dem Gesang Jim Morrisons geprägt war?

TS: Also es ist ein Prozess gewesen, den ich mit Peter Lehel zusammen beschritten habe. Wir hatten ja zuvor die Edition 13 als Ensemble. Dafür gab es die Idee, jeder bringt Stücke mit, entweder die er schreibt oder die es schon gibt, und man schreibt sie dann neu fürs Quintett. Es ist spannend, sich mit Musik von den anderen auseinanderzusetzen. Ich schreibe Musik fürs Trio und plötzlich schreibe ich sie fürs Quintett. Dann klingt die natürlich anders. Wenn man über die nächste Platte nachdenkt, muss man ja fragen, was man denn anders machen will. Es war klar, dass wir einen Musikerwechsel vornehmen wollten. Dann habe ich zu Bedenken gegeben, ob wieder eigene Stücke zu bringen, so sexy ist. Ich glaube, es ist einfacher gewesen, sich einem Thema zu widmen. Wir können Fusion Jazz, Swing oder ein Tribute to einspielen. Es kamen die Doors auf, aber auch Jimi Hendrix und die Beatles.

Ich hatte nie so einen richtigen Bezug zu den Doors und habe mich auch einhören müssen. Ich fand auch Hendrix spannend, aber ich hatte wie Peter sofort das Gefühl, die Doors würden besser in den Jazzkontext passen als Hendrix. Dann gab es die Diskussion, nehmen wir einen Sänger oder nehmen wir eine Sängerin und am Ende gab es die Idee, wir stellen ein Mikrofon auf und da steht niemand.


Gibt es aktuell nicht so etwas wie die sentimentale Überhöhung der Stars des Rock und Pops der 1960er Jahre, ohne diese je selbst erlebt zu haben? Ist also ein Jazzprojekt, das sich dieser Musik annimmt, nicht in der Gefahr in ein bestimmtes Fahrwasser abzugleiten?

TS: Wir haben uns darüber keine Gedanken gemacht, und das ist auch gut so. Wenn du dir darüber Gedanken machst, dann lässt du es auch gleich wieder. Beatles und Janis Joplin – das ist schon alles toll und hat seine Berechtigung. Es muss für das Ensemble oder die Person in dem Moment auch passen. Wenn du anfängst, dir Gedanken über das Fahrwasser zu machen, ist das der falsche Ansatz. Ich glaube auch nicht, dass es uns geschadet hat. Der Erfolg gibt uns recht. Klar, wir haben einen Namen, der nicht gerade sexy ist, aber das ist unserer Historie und dem Land Baden-Württemberg geschuldet, das ja eine gute Förderstruktur hat. Die Platte ist toll; wir haben Erfolg bei den Konzerten.

Welchen Stoff bezüglich der Kompositionen und deren Anlagen bieten eigentlich Doors für Jazzmusiker und speziell für dich?

TS: Ich sehe das ganz neutral. Wenn ich die Musik spiele, dann spiele ich nicht Musik der Doors. Ich spiele Musik, die für das Ensemble gemacht wurde. Auch wenn das „The End“ oder „Riders On The Storm“ als Titel da steht, dann habe ich, wenn ich es spiele, nicht das Original im Kopf. Dann ist es die Musik, die für das Oktett geschrieben wurde, mit den Changes, über die ich dann ein Solo spielen darf. Ich versuche, das nicht zu vergleichen. Wir wollen ja unsere eigene Interpretation machen. Wenn du immer sagst, wie ist es denn im Original, dann spielst du es auch ein bisschen so. Das wollen wir aber nicht.

War die Entscheidung für Thärichen und gegen einen von euch als Arrangeur eine bewusste?

TS: Ja, Peter Lehel schreibt viel und gut, Jo Bartmes auch. Im Endeffekt habe ich mich durchgesetzt. Ich wollte den Stallgeruch etwas weghaben. Es heißt ja Jazz Ensemble Baden-Württemberg, und wir hatten eine gewisse Förderung erhalten. Für mich war klar, nicht alles alleine zu machen, sondern auch etwas wegzugeben, auch nicht nach Baden-Württemberg, sondern anderswohin. In Deutschland gibt es viele gute Arrangeure, aber der Nikolai ist einer ja der interessantesten, der ein bisschen anders als alle anderen schreibt. Ich habe ihn angerufen und gleich kam von ihm: „Doors – da fällt mir sofort etwas zu ein.“ Es war von Anfang an eine gute Connection. Es ist ein Prozess, das muss ich auch gerade lernen, mal etwas abzugeben. Wir haben aber auch in die Arrangements hier und da ein wenig eingegriffen, wenn wir meinten, es sei notwendig.


Ich danke für das Gespräch.

Interview und Fotos: © ferdinand dupuis-panther

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