Future Selves - Unfolding Skies

Future Selves - Unfolding Skies

F

Tonos Records

Zusammengefasste Zeilen zum Album: „Future Selves is an electronic jazz-techno trio that redefines the boundaries between improvisation and sound design. Featuring Kelvin Sholar and Greg Burk on keyboards, and Fabio Recchia on electronics, the group’s debut recording, “Unfolding Skies” (Tonos Records 2026) is a journey through pulsating rhythms, evolving textures, and spontaneous musical dialogue. Kelvin and Greg first met on the vibrant Detroit jazz scene in 1991, where both deeply influenced by the city’s dual heritage of jazz innovation and techno experimentation. Their reunion with Fabio - an iconic figure in Italy’s underground electronic music scene for over three decades - sparked a new creative chemistry.“

Der aus den USA stammende Pianist Greg Burk ist auf diesem Album weniger am klassischen Klavier als vielmehr an verschiedenen Synthesizern zu hören, so am Prophet 6. Auch am Rogue Moog bestimmen er und Kelvin Sholar die Klangfelder und -flächen des Albums. Der Moog Rogue, ein monophoner Synthesizer, ist für großartige Lead Sounds aller Art geeignet. Das Spektrum beinhaltet unter anderem flöten- und vokalartige Klänge.

Mit einem Song namens „Unfolding Sky“ macht das Album auf. Dabei vermischen sich Orchestrales und mehrstimmiges Vokales zu nachhaltigen Beats. Ob sie von einer Drumming Machine stammen oder aber handgemacht sind, das ist kaum auszumachen. Der mehrstimmige Gesang erinnert in den harmonischen Linien ein wenig an Manhattan Transfer, oder? Jedenfalls hat das Stück in den Gesangspartien, an denen auch Sonia Burk beteiligt ist, etwas von feiner Pop-Musik. Man vernimmt dann ein Zwiegespräch von Synthesizern und Fender Rhodes, ehe Greg Burk in die Tasten eines konventionellen Klaviers greift. Das hat in der Tat Tiefen und Gischt des Klangs.

„The Cry Of Jazz“ erinnert in der Instrumentierung an Fusion der späten 1980er Jahre. Nervöses Drumming trifft dabei auf einen intensiven Klangschwall, der auch Basslinien umfasst. Zudem vernimmt man wohl Scratching und verfremdete Klänge von Bläsern. Doch all das wird mittels Synthesizer erzeugt. Temporeich ist das Stück. Prasselnder Klangregen geht auf den Hörer nieder. Ein wenig „Orgelklang“ ist dem Stück auch beigemischt. Dazu gesellen sich Klangvibrationen, die am Ende im Off vergehen. Ein Fender Rhodes ist wohl das tonangebende Instrument in „The Long Game“. Man hört nervöses Rasseln und Schwirren und flöten- und Melodica ähnliche Klangpassagen, die von Beckengetätschel begleitet werden. Die Rhythmisierung des Stücks erinnert stark an Techno Music. Zugleich hat die Musik auch etwas von Ambient Music. Und dann erleben wir auch noch eine orchestrale Inszenierung mit Streichern. Dabei hat man außerdem den Eindruck, man höre Musik für einen Science-Fiction-Film. Space Rock wird so obendrein wiederbelebt. Ein Wohlklang sind die reinen, lyrisch orientierten Klaviersequenzen des Stücks. Das ist gewiss ein Bruch zur „elektronisch“ ausgerichteten Musik, die man im Übrigen zu hören bekommt. Nach „Crimson Hexagon“ kulminiert das Album in „Eye In The Sky“. Die Eröffnung des Stücks liegt in den Händen des Pianisten Greg Burk. Es ergießen sich schäumende Klangwellen, so eine mögliche bildhafte Umschreibung; Dramatik entfaltet sich, wie auch in all den zuvor gehörten Stücken. Klangtropfen werden an Klangtropfen gesetzt. Synthesizer dienen dazu Klangschraffuren und -flächen zu erzeugen, die teilweise unter den Klavierpassagen liegen. Diese bewegen sich auch im hellen Diskant und schaffen eine Art Gegenstück zu den Synth-Klängen. So entsteht ein spannender Klangspagat bis zum Schluss.

© fdp 2026


BANDCAMP

Musicians
Greg Burk - Prophet 6, Rogue Moog, Fender Rhodes, Piano, Voice
Kelvin Sholar - Prophet 6, Rogue Moog, Fender Rhodes, Piano, Voice
Fabio Recchia - Drum machine, finger drumming, electronics

Guest vocals by
Sonia Burk on “Unfolding Skies”

Tracks
1. Unfolding Skies
2. The Cry Of Jazz
3. The Long Game
4. Crimson Hexagon
5. Eye In The Sky
Tracks 1, 3, 5 by Greg Burk, Burkmo Music BMI
Tracks 2, 4 by Kelvin Sholar, Kasmavtsu Music BMI


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