Jazz the Italian way #2

Jazz the Italian way #2

Various

Alfa Music / SENA

Francesco Cataldo
Flavio Spampinato
Fausto Ferraiuolo Trio
Gottfried di Franco

 

Francesco Cataldo - Giulia
Alfa Music

„I knew Francesco Cataldo as an outstanding guitarist and a composer with a very discriminating ability to describe sentimental nuances with a strong autobiographical content, and the existential essence of this album certainly appeared to be autobiographical. Without knowing who Giulia was, I let myself be captivated by the image of a girl pensively looking out at the sea from the window of an ancient castle.“ So äußert sich Fabrizio Ciccarelli (Director of Romainjazz and Artistic Supervisor of Music Magazine) zum jüngsten Album.

Neben dem Pianisten und Gitarristen Francesco Cataldo – auf zwei Tracks spielt er statt Marc Copland Piano – gehören zum Quartett des in Siracusa lebenden Musikers der Pianist Marc Copland, der Bassist Pietro Leveratto und der Drummer Adam Nussbaum.

Im Prolog des Albums heißt es u.a. „I tuoi colore“, ehe dann die namensgebende Komposition „Giulia“ zu hören ist, gefolgt von „Levante“ und „Waltz for Two“ sowie „Two Ways“. „Circles“ bildet schließlich den Schlussakkord des Albums.

Der Anfang des Albums hat beinahe klassische Anmutungen. Ein warmer Klangregen ergießt sich in „I tuoi colore“. Hier und da hat es nachfolgend den Anschein, es werde bei einem Dorffest zum Tanze und zum Mitsingen geladen, so folkloristisch klingt, was wir vernehmen. Spielt da gar für „Giulia“ ein Troubadour auf? Man könnte es meinen. Die melodischen Linien, die der Gitarrist und Pianist spielt, verschränken sich. Im Solo des Gitarristen hat man sogar den Eindruck, ein spanisches Chanson sei zu hören, vermischt mit Flamencoeinfärbungen. Und all das gilt einer gewissen Julia, die auf dem Albumcover sehnsüchtig wie in symbolistischen Gemälden hinaus aufs Meer schaut. An dem Lied für Julia ohne Romeo ist sehr prägend der Pianist beteiligt, der sich in sprudelnden Klangfolgen ergeht. Münden diese nicht auch in einem Paso doble?

Mit Francesco Cataldo enteilen wir musikalisch auch in die „Levante“, sprich ins östliche Mittelmeer, ohne dass türkische Kunstmusik erklingt oder orientalische Musik mit Oud und Darbuka. Vielmehr muss man an klassische Gitarrenetüden denken, die in die Neuzeit transferiert worden sind. Die Passagen, die der Gitarrist und der Pianist, zu Gehör bringen, scheinen dem Mare nostrum gewidmet, heute für viele ein Meer der Hoffnung. Ausgiebig ist bei diesem Stück auch der wortgewaltige Bassist Pietro Leveratto zu hören, klanglich ein Gegenspieler zum Gitarristen Francesco Cataldo, der ab und an in seinem Spiel an das Gitarrenspiel des Barock denken lässt.

Gemächlich erscheint der „Waltz for Two“. Ohne Anspannung sind die Drehungen ausführbar, wenn sich Piano und Gitarre in ihrem Spiel vereinen. Fein gesetzt sind die musikalischen Schraffuren. Ebenso wie „Levante“ ist der „Walzer für Zwei“ ein purer Hörgenuss. In Pastell sind die Klänge zu einem impressionistischen Ganzen zusammengesetzt. „Two Ways“ eröffnet mit einem bewegten Klaviersolo, das auch die Basstöne zur Geltung kommen lässt und sich nicht in der rechten Hälfte des Klaviers verliert. Was den Anfang bildet, findet im gesamten Stück seine Fortsetzung. In gewisser Weise ist ein klangliches Monochrom zu erleben. Ein Bogen wird mit „Circles“ geschlossen. Leider sind  bei Cataldos solistischem Gitarrenspiel Nebengeräusche wahrnehmbar, die bei der Umsetzung und dem Schieben der Griffe entstehen. Dieser „metallische Beigeschmack“ mindert leider die ungehinderte Hinwendung zu den sehr fein geschliffenen Gitarrenlinien.



www.francescocataldo.eu/prodotto/giulia-francesco-cataldo/?lang=en
https://www.facebook.com/pages/category/Musician-Band/Francesco-Cataldo-254445271375383/

 

Flavio Spampinato - Nascente
Alfa Music

Der in Rom geborene Sänger Flavio Spampinato, der unter anderem unter den Fittichen von David Linx in Brüssel seinen Gesang verfeinerte, nachdem er das Konservatorium in Italien erfolgreich abgeschlossen hatte, legt nun mit „Nascente“ sein jüngstes Album vor. Über dieses sagt er: “Nascente is the music that has been hanging around my mind for quite some time. … The songs are original compositions mainly, but there are also personal arrangements of Brazilian authors such as Milton Nascimento, Egberto Gismonti and Ginga. Nascente is for me that place in our mind where we can peacefully wander and find ourselves authentic, no matter what happens outside of it: it’s a living refuge, a mirage for the bravest travelers.”

Neben Flavio Spampinato (vocals, music and lyrics) hören wir auf dem Album den Pianisten Alessandro Gwis, die Klarinettistin Hélène Duret, den Kontrabassisten Fil Caporali und als Gast den aus Argentinien gebürtigen, aber schon sehr lange in Italien lebenden Sopransaxofonisten Javier Girotto.

Vorgetragen werden Stücke wie „Agua e Vinho“, „Cais“, „Canoa Canoa“ sowie „Danza Marina“ und „I Colori dell'Alba“. Das Album findet seinen Abschluss in „Preghiera Libera“. Von „Wasser und Wein“ ist zu Beginn des Albums die Rede: Sobald Flavio Spampinato zu singen anfängt, fühlt man sich in die Welten von Gilberto Gil und Astrud Gilberto versetzt. Doch auch Fado scheint mitzuschwingen. Getragen und den Schmerz ausdrückend kommt der Gesang daher. Ein sehr sonorer Bass und ein verhalten gestimmtes Piano dienen der durchaus minimalistisch zu nennenden Begleitung. Dazu vernimmt man auch den „klagenden“ Klang der Klarinette.

Kristalline Strukturen hören wir in der Pianobegleitung von „Cais“ ( comp M. Nascimento). Angesichts der vollen Stimme von Spampinato muss man allerdings annehmen, dass er das musikalische Geschehen gänzlich dominiert. Es gibt zum Glück aber Raum für ein Klavierspiel in hohen Lagen, tropfend und ab und an wie zerspringende Eiszapfen klingend und für den weich gezeichneten Klang der Klarinette. Zu den Klaviersetzungen gesellt sich der Bass in seiner phlegmatischen Selbstdarstellung, ehe dann der Gesang und damit der Text mit seinem Inhalt im Fokus steht.

A cappella steht am Beginn von „Canoa Canoa“ (comp M. Nascimento), bevor eher energiegeladen in die Tasten des Klaviers gegriffen wird. In der Melodieführung sind, nicht nur wenn Gesang angesagt ist, afrikanische Rhythmen und Wechselgesang angesagt. Zudem fühlt man sich auch Brasilien sehr nahe, auch wenn es nicht um das Mädchen von Ipanema geht. Das gilt auch für „Choro pro Zé“.

Nein, Salsa steht nicht auf dem Programm, wenn „Danza Marina“ erklingt, obgleich die Rhythmen feurig sind. Auch ein „reiner“ Bossa ist nicht zu hören. Das Stück lebt von dem Wechsel von männlicher und weiblicher Gesangstimme, die auch im Duett zu hören sind. Ein Wohlklang ist das Saxofonsolo, von dem auch ein Hauch Swing ausgeht.

Getragen ist „I Colori dell'Alba“ anfänglich ausgerichtet und beinahe als ein Klagelied konzipiert. Doch im Fortgang des Songs ändert sich der Charakter. Gleichsam kommt nach einer „Verpuppung“ eine sommerliche Weise zum Vorschein. In diese ist auch das zarte Saxofonspiel von Javier Girotto eingebunden. Dahinfließenden Stromschnellen gleicht bildlich das Spiel des Pianisten. Ist dem Song nicht auch ein verwischter Tango beigegeben?

In „Preghiera Libera“ entfaltet Javier Girotto sein überaus sensibles Saxofonspiel, teilweise unterlegt mit exotischen Vogelstimmen und Klavierklang, ehe dann Spampinato seine Stimme erhebt und von Hoffnung und Frieden singt. Nachfolgend steht erneut Javier Girotto im Fokus und verzückt mit seinem Soprantimbre.

https://www.flaviospampinato.com/my-project/

 

Fausto Ferraiuolo Trio - Il Dono

Das Fausto Ferraiuolo Trio besteht aus dem in Neapel geborenen Pianisten Fausto Ferraiucolo, dem Kontrabassisten Aldo Vigorito und dem Drummer Jeff Ballard. Wie es überhaupt zum Trio und zu dem aktuellen Projekt kam, beschreibt der Pianist Fausto Ferraiuolo mit folgenden Worten: "This project started after rejoining with Jeff Ballard, whom I had met many years ago during a masterclass at Siena Jazz. I remember we played together a simple blues and music flew spontaneously, effortlessly. I was amazed at his simplicity and generosity. I felt a sensation of well-being and comfort, the same I feel every time I play with my long-time mate, double bass player Aldo Vigorito with whom I recorded two albums, The Secret of the Moon and Blue and Green. Well-being, ease, smoothness – I felt all these positive feelings while recording this album.”

Der musikalische Reigen beginnt mit „Fire Island“, gefolgt von „Three“, „Rue de la Vega“ und „O Impro Mio“. Zu hören sind zudem „Astavo Blues“ und am Ende „Somebody Loves Me“.

Gleich zu Beginn tauchen wir in den Post-Modern-Jazz ein, so hat es den Anschein. Da fliegen die Tastenträume durch den Raum, agiert der Drummer mit Umsicht, taucht der Bassist in seine Erdfarben ein, die er in Saitenschwirren umsetzt. “Fire Island” heißt der Titel des Stücks, das weit davon entfernt ist, sich in Klangexplosionen zu vertiefen. Sehr gelungen ist das eingebettete Bass-Solo, gepaart mit zartem Tick und Tack auf den Blechen. Auch hier ist nichts von einem „Feuerball“ zu spüren, auch wenn das Tempo durchaus flott ist. „Three“ hören wir nachfolgend. Dabei unterscheidet sich der Duktus nur wenig von „Fire Island“. Eher ist das Stück wie eine Erzählung angelegt. Auch in diesem Stück zeigt sich der Bassist Aldo Vigorito mit seinem Gespür für die dunklen Klanglinien. Fausto Ferraiuolo antwortet darauf mit einer Art fein gestimmter Kaskadierung, dabei durchaus die Basshand nicht vernachlässigend. Zum Ende wird das Spiel von einer Form von Tastenstakkato und Schlagwerknervosität geprägt.

Perlendes Tastenspiel können wir anfänglich bei „Rue de la Vega“ erleben. Aus diesem entwickelt sich dann ein Klangrauschen, das sich im Verlauf auflöst und in kristallinen Formen endet. In kleinen Klangschleifen setzt der Pianist danach sein Spiel fort. Im Hintergrund agieren sensibel Drummer und Bassist. Die nuancierten Klangfärbungen liegen bei diesem Stück ausschließlich in der Hand von Fausto Ferraiuolo. Bei „O Impro Mio“ hat man den Eindruck, der Pianist und der Bassist wollten die herabrinnenden Wassertropfen in einer Tropfsteinhöhle einfangen und so „Klangstalagtiten“ zu Gehör bringen. Das Spiel ist sehr lyrisch geprägt, bildlich einem sich durch einen dichten Buchenwald schlängelnden Bächlein gleichend.

Mit „Astavo Blues“ wird ein ganz anderes musikalisches Kapitel aufgeblättert; zwischen Ragtime und Blues changierend erscheint das Spiel des Trios. Die Schwere des Blues ist allerdings nicht vorhanden. Vom Duktus her meint man gar, der Pianist würde hier und da in die Fußstapfen von Erroll Garner treten. Eingestreut in kurze Pianosequenzen sind gegen Ende des Stücks auch einige Trommelwirbel, die aufhorchen lassen.

Einem Klangstrudel gleicht das, was wir in „C'est Tout“ hören. Das hat schon Anmutungen eines Malstroms. Doch dieses Bild löst sich im Fortgang des Stücks auf. Eher muss man dann an Meereswellen denken, die sich am Küstensaum überschlagen und auslaufen, brodelnd und mit Gischtkronen, aber eben nicht mehr so Furcht einflößend wie ein Malstrom. Einem Song aus einer Broadwayshow ähnelt „Somebody Loves Me“ am Ende des Albums.

https://www.faustoferraiuolo.eu/

 

Gottfried di Franco - So Far
SENA

"Contemporary jazz with clear roots in history, that likes to be re-listened and thereby gains depth and expressiveness.“ So liest man es in einem Beitrag in „Jazz Flits“. Und wer steckt hinter Gottfried di Franco? Zusammengefunden haben sich der österreichische Saxofonist Stefan Gottfried und der italienische Gitarrist Gabriele di Franco. Beide sind auch für die Kompositionen des Albums federführend. Als musikalische Partner wählten sie den virtuosen spanischen Pianisten Raúl Santana, den in Brüssel beheimateten Bassisten Diederik Billiet und den kreativen portugiesischen Drummer João Sousa aus.

So vereinten sich für das Albumprojekt fünf Musiker, die von ihren Ansätzen recht unterschiedlich sind. Daher war es wichtig, dass neben den strukturierten Kompositionen auch immer genügen Platz für Spielfreude und Kreativität vorhanden ist. Dass Jazz der Gegenwart nicht ohne Rückgriffe in die Geschichte des Jazz denkbar ist, sei hier hervorgehoben. So beziehen sich die Musiker auf ihre Idole Wayne Shorter, Lee Konitz und Ralph Towner. Diese Drei eint die Vision improvisierter Musik und die Faszination für impressionistische Musik.

Zu hören sind unter anderem nachstehend genannte Kompositionen: „In a Silent Way“, „So Far“, „Subconscious-Lee“, „Die Iden des März“, „P.“, „Leidseplein Madness“, „Mauritskade“ und zum Schluss „Glück“.

Ein weich gestimmtes Saxofon erhebt in „In a Silent Way“ seine Stimme über dem zarten Beckenwirbel und dem Saitenschwingen der Gitarre, die in einigen Passagen solistisch zu vernehmen ist. In der Ferne ist dazu ein Sphärenwabern zu hören. Bei „So far“ verschränken sich die spielfreudige Gitarre und das Saxofon gleichsam zu einer klangvollen Doppelhelix. Dabei wird man Zeuge eines sehr gut abgestimmten Wechselspiels, bei dem die Gitarre und das Saxofon in gleicher Stimmlage den Klangfluss bestimmen. Kurz angebunden ist derweil der Drummer, der hin und wieder die Bleche rauschen lässt. Die Melodielinie wird in diesem Stück vornehmlich von dem Gitarristen di Franco bestimmt. Beinahe zerbrechlich und gehaucht klingt im weiteren Verlauf des Stücks das Saxofon, das nun mal nicht das entscheidende Sprachrohr ist, sondern sich  ins zweite Glied zurückzieht. Und das ist gänzlich anders, als bei so vielen anderen Jazzbands, bei denen ein kreischendes Saxofon den Ton angibt und den Eindruck erweckt, Saxofon sei gleich Jazz.

Einem Frühlingsrauschen im zarten Grün gleicht „Subconcious-Lee“. In Klangrollen und -schleifen ergeht sich der Saxofonist, nicht etwa unterbewusst, sondern ganz bewusst tonangebend. Erstmals ist auch der Pianist des Ensembles mit einer längeren solistischen Phrasierung zu vernehmen. Das hat durchaus auch Swing, wenn auch nicht im klassischen Sinn. Als Metapher für Unheil stehen die „Iden des März“. Gleichlautend ist auch eine Komposition auf dem vorliegenden Album. Allerdings von Unheil ist weder aufgrund der Harmonien noch des Duktus wegen etwas zu spüren. Auch von der Klangfärbung her sind weder Grau- noch Brauntöne auszumachen. Also woher rührt der Titel der Komposition? Eher kann beim Zuhören das Bild einer nebelverhangenen Stadt im Herbst aufkommen; Nässe kriecht über das Kopfsteinpflaster und Regen plätschert von den Dachschindeln und -rinnen. Erst gegen Ende des Stücks verheißen elektronische Effekte ein Inferno von kurzer Dauer.

Kontemplation kommt auf, wenn das Gitarrensolo das Stück „P.“ eröffnet, das dann mit dem gemeinsamen Spiel von Saxofonisten und Gitarristen fortgesetzt wird. Eine Hommage an Amsterdam findet sich mit „Leidseplein Madness“: Da rockt es ganz gewaltig. Exaltiert gibt sich das Saxofon, das sich dann aber wieder fängt und ein zartes Windsäuseln von sich gibt. Der Wahnsinn macht, so scheint es, auch auf dem Leidseplein mal eine Pause. Doch dann meint man beim weiteren Zuhören, Feuerwerksraketen werden in den Himmel geschossen, und der Gitarrist lässt die Saiten schwirren, jaulen, wimmern, heulen. Zum Schluss findet sich dann noch das musikalische „Glück“.




http://stefangottfried.com/gottfried-di-franco/


Texte © ferdinand dupuis-panther


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