Hommage an die Heroen des Jazz – einige Neuerscheinungen

Hommage an die Heroen des Jazz – einige Neuerscheinungen

Various

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Dave Brubeck, Van Heusen, Jobim, Horace Silver, Charlie „Bird Parker“, John Coltrane – klangvolle Namen in der Geschichte des Jazz und zugleich eine Herausforderung sich mit diesen Giganten des Jazz auseinanderzusetzen. Das gelingt dem Kama 4tet, dem österreichischen Saxofonisten Harry Sokal, dem HOT Het Orgel Trio und dem Duo Carlo Nardozza und Christophe Devisscher in ganz eigener Weise und mit ganz unterschiedlicher Besetzung. Die Kunst scheint dabei, Nähe und Ferne zum Original zugleich zu demonstrieren. Variationen und gekonnte Improvisationen sind allemal gefragt, wenn das Unterfangen nicht zu einem reinen Covern verkommen will. Also das Wie hat hier Vorrang vor dem Was!



Standards im Duo. Duology

Das Duo des belgischen Trompeters Carlo Nardozza und des Kontrabassisten Christophe Devisscher haben sich nicht nur mit „It could happen to you“ (Van Heusden/Burke), „In your own sweet way“ (Brubeck) und „How insensitive“ und „Estate“ (Marino) beschäftigt, sondern haben sich auch an „Aus der neuen Welt“ von Dvorák herangewagt, also den Bogen zur klassischen Musik geschlagen.

Bestechend ist der minimalistische Ansatz der beiden belgischen Jazzer, die eben nicht das Orchestrale suchen, sondern sich mit der wohl intimsten Formation den Giganten des Jazz und deren Werke nähern. Ein Wagnis war es, das unterstreichen die Aufnahmen, dann wohl doch nicht. Ein swingender Bass trifft bei „It Could Happen To You“ auf den kristallklaren Klang der Trompete. Weder vermisst man Drums, noch Piano. Die beiden Musiker genügen sich nicht nur selbst, sondern zeigen wie fein abgestimmt auch ein Duo funktionieren kann. Dabei lassen sich die beiden auch genug Spielräume, sodass der Bass auch noch paraphrasierend aufspielen kann, wenn die Trompete Spielpause hat. Das ist ein wahrer Hörgenuss. Mit einem Stück von Dave Brubeck – nein, nicht „Take Five“ - setzen beide Musiker ihre Ode an die Heroen des Jazz fort: „In Your Own Sweet Way“. Schnörkellos gelingt Nardozza/Devisscher der Spagat von Revue und Musical zum Modern Jazz. Sehr lyrisch angelegt ist der Song, wobei Devisscher durchaus ein rhythmisch ausgerichtetes Bassspiel bevorzugt. Zudem darf sich Devisscher auch von seiner melodischen Seite zeigen, wenn er sein Solo präsentiert und Nardozza nur hier und da hintergründig kurz kommentierend zu hören ist. Ein fließendes Auf und Ab dringt ans Ohr des Hörers. Dabei sind Aufregungen und Aufruhr fern, auch wenn es um die eigene unübertroffene Art geht.

„Valse des Escargots“ ist die einzige Eigenkomposition auf der vorliegenden Veröffentlichung. Mit „How Insensitive“ rückt Brasilien ganz nahe, könnte man beim Namen des Komponisten, niemand anderer als Jobim, denken: Eröffnet wird der Titel von Devisschers Solo am Bass. Nein Bossa, Calypso und Samba vernehmen wir nicht, wenn es um „Gefühllosigkeit“ bzw. „Instinktlosigkeit“ geht. Sehr einfühlsam beginnt der Song, der sich im Verlauf durchaus dramatisch, bisweilen anklagend und mahnend klingend, verändert. Auch der viel zu früh aus dem Leben geschiedene Chet Baker spielte den Song „I fall in love so easily“, ein Liebeslied, wie unschwer zu bemerken. Dabei ist auffällig, dass die Liebe doch komplizierter scheint, als angenommen, und durchaus mit dramatischen Verwickelungen aufwartet. Sammy Cahn äußerte sich zum Song mit nachstehenden Worten: "This song was written one night in Palm Springs. When I sang the last line, Jule Styne looked over at me and said, 'So. That's it.' I knew he felt we could have written on, but I felt I had said all there was to say, and if I had it to do over, I would stop right there again.“ Aus dem Broadway-Musical „The Boys from Syracuse“ stammt „Falling in love with love“, unter anderem im Repertoire von Frank Sinatra. Auch das Duo Nardozza/Devisscher hat diesen Song interpretiert und ihm eine lyrisch-narrative Note gegeben. © fdp



Ich erinnere mich an Art

Man müsste eigentlich erwarten, dass bei einem Album, das sich auf Art Farmer bezieht, auch in der Mehrheit Titel des Trompeters und Flügelhornisten zu hören sind. Doch weit gefehlt, schaut man sich die Titel auf Harry Sokals jüngstem Album an.  Gemeinsam mit John Arman (Gitarre), Marin Kocián (Bass) und Michar Wierzgorí (Drums) erinnert er allein mit „Farmers Market“ an eben Art Farmer. Eingespielt wurden neben zwei Eigenkompositionen von Harry Sokal (Saxofon) - „Help to C“ und „A swinging bird for children's fake“ - zwei Titel von Ellington, darunter „Melancholia“, zwei Titel von Horace Silver, so „Moonrays“, und ein Titel des Pianisten Fritz Pauer namens „Cherokee Sketches“. Mit Farmer und Pauer stand Sokal als 25Jähriger 1979 auf der Bühne, was, folgt man den Liner Notes, ihn sehr beeindruckt und geprägt hat. Vor allem der ästhetische Minimalismus und der lyrische Ansatz von Farmer habe Sokal, so der O-Ton, sehr fasziniert. Farmer war besonders beim Spiel der Balladen ein wahrer Könner, wie Sokal bemerkt. Im Übrigen war Harry Sokal jahrelang Mitglied in Farmers European 5tet – wohl noch ein Grund für Harry Sokal, sich an diesen „Heroen des Jazz“ zu erinnern. Übrigens, auch Fritz Pauer gehörte zu Farmers Band, so verwundert es auch nicht eine seiner Kompositionen auf dem vorliegenden Album zu finden.

Gewiss, die Hörfarben werden ohne Frage von Harry Sokal bestimmt, wobei John Arman ganz feine Gitarrenläufe als musikalische Würze hinzufügt, sodass gerade bei „Moonrays“ (Horace Silver) sehr beschwingte Nuancierungen, teilweise auch bluesige Einfärbungen, zum Tragen kommen. Dabei überzeugt auch, dass Harry Sokal nicht durchgehend das musikalische Zepter schwingt, sondern auch Arman Raum für ein ausführliches Solo gewährt. Es groovt dann nach Herzenslust. Ähnliches kann auch über „A swinging bird for children's fake“ gesagt werden. Zu Beginn gibt es sogar Anmutungen, die Cannonball Adderley ganz nahe erscheinen lassen. Beim Gitarrensolo, das folgt, muss man auch an die Giganten der Jazzgitarre wie Joe Pass und Jim Hall denken, ohne dass Arman nun gänzlich in deren Fußstapfen eintaucht. Nicht minder spielfreudig als Arman erweist sich bei seinem Solo der Bassist Martin Kocián.

Ob das Quartett nun eher in Bebop- oder Hard-Bop-Tradition agiert, mag jeder für sich beim Zuhören entscheiden. Flott und sehr dynamisch angelegt, auch durch eine starke Rhythmisierung und ein Schlagzeugintermezzo gekennzeichnet ist Pauers Komposition „Cherokee Sketches“. Dabei ist das „aufgeregte Zwiegespräch“ zwischen Sokal und Arman nicht zu überhören. Farmers „Farmers Market“, interpretiert durch Sokal und Co., lässt schon erkennen, wo die eigentlichen Wurzeln des Rockabilly und Rock 'n' Roll liegen. Zu guter Letzt heißt es dann „Home Cooking“ (Horace Silver): Den Wurzeln des Rock 'n' Roll kommen wir dann noch ein Stückchen näher, auch und gerade bei den solistischen Einlagen von Harry Sokal. Sehr fein und ausgereift ist bei dem „Vortrag des Kochens des musikalischen Süppchens am heimischen Herd“ das Spiel von Arman. Auf diese antwort Sokal mit aller Ausgelassenheit. Dabei hat man den Eindruck, edie Aufforderung „Let's dance“ zu vernehmen. © fdp


Auf Parkers Spuren

Die Instrumentierung des Trios HOT Het Organ Trio ist mehr als nur bemerkenswert, denn wo findet man schon ein zweites Trio in Europa, bei dem die Kirchenorgel sowie die Alt- und die Sopranklarinette auf den Kontrabass treffen. Das ist jedoch bei Steven Kamperman (Klarinetten), Berry van Berkum (Orgel) und Dion Nijland (Bass) der Fall. Und noch eine Besonderheit muss hervorgehoben werden: Das Trio widmet sich dem musikalischen Vermächtnis des sehr jung verstorbenen Altsaxofonisten und dezidierten Beboper Charlie 'Bird' Parker. Neben Arrangements von Parkers Kompositionen wie die „Yardbird Suite“ finden sich auf der aktuellen Einspielung auch „Red Cross“ und zudem zahlreiche Bearbeitungen, bei denen Parker gleichsam Pate gestanden hat, so bei „Billy's Billie's Bounce“. Inspiriert durch das Parkersolo bei KoKo schrieb der Klarinettist Steven Kamperman „GoKoKo“. „Scrapple from the Big Apple“ ist ebenso Teil des Albums wie „Marmaduke“ von Parker. Abgerundet wird das Album durch „Otinro“ aus der Feder des Organisten Berry van Berkum.

Mehr als nur Yardbird Suite und My little suede shoes

Das Trio Kamperman, van Berkum und Nijland hatte sich 2015 überlegt, sich Parkers Musik zu nähern und auszuloten, ob diese überhaupt den Raum und die Offenheit für einen neuen Zugang zulässt. Die Akustik der aus dem 12. Jh. stammenden Nicolaikirche in Utrecht – es gibt einen Nachhall von sechs Sekunden – und die beiden Kirchenorgeln aus den 1950er Jahren waren Komponenten, die die drei Musiker dabei mit ins musikalische Kalkül einbezogen.

Die Orgel ist hintergründig mit konstanter Stimme zu hören. Der Bass tritt hinzu, dabei Melodielinie tieftönig anstimmend. Abgelöst wird dieser von der klar klingenden Klarinette, die gemeinsam mit der Orgel den akustischen Raum gänzlich ausfüllt. So dringt die „Yardbird Suite“ ans Ohr des Hörers. Das ist überwältigend im Höreindruck, eher schon konzertant und tendenziell im Geiste klassischer Musik der Moderne angelegt. An Parker denkt nur derjenige, der über ein enzyklopädisches Wissen und ein ausgeprägtes akustisches Gedächtnis verfügt. Die stimmliche Nähe zwischen Klarinette und Saxofon mag dabei auch eine Hilfe sein. Schon eher offensichtlich erscheint das vom Trio angestimmte Thema zu Beginn von „Red Cross“. Dieses wird im Laufe des Stücks fragmentiert, um dann wieder thematisch en block aufzuscheinen. Man hat den Höreindruck von Weite und Tiefe des Raums, auch und gerade in den dialogisch angelegten Passagen von Orgel und Klarinette, deren Zusammenspiel im Verlauf dramatisch gesteigert wird.

„Scrapple from the Apple“ wurde vom Klarinettisten Steven Kamperman sehr flott-beschwingt arrangiert. Auch die Orgel in den Händen von Berry van Berkum kommt dabei streckenweise in beschwingte Bewegung. Fliegende Klangfetzen enteilen im weiten Kirchenschiff, so der Höreindruck. Eine exaltiert wirkende Klarinette scheint die Orgel zu fordern, die dagegenhält. Lyrisches wechselt sich mit Dramatischem ab. Dabei nimmt sich auch die Orgel der Variation des Themas an. Das Thema taucht jedoch in diesem Arrangement immer wieder auf. Anfänglich klingt die Orgel beinahe wie eine Altflöte, wenn das Trio „My little suede Shoes“ vorträgt. Korrespondierend dazu ist die Klarinette in ihrem lyrischen Spiel zu erleben. Zeitweilig tritt dann auch eine Ansatz von Swing zutage. Wüsste man nichts von den Variationen zu Charlie Bird Parker und den Dekompositionen von HOT, wie es auf der CD-Hülle heißt, dann würde man beim reinen Hören eher an Variationen klassischer Kompositionen der Moderne denken, aber es ist eben eine sehr freie Annäherung an Parker, interpretierend und nicht abgekupfert. © fdp



Coltrane and beyond

Katharina Maschmeyer (Tenor- & Sopransaxofon, Bassklarinette), Nils Pollheide (E-Gitarre, Akustik Gitarre, E-Bass), Philipp Rüttgers (Keyboards, Synth, Klavier), Jens Otto (Schlagzeug) sowie als Gast Nippy Noya (percussion) haben das vorliegende Album mit dem Titel „A Love Supreme/Universal Tone) eingespielt. Zuvor war das Quintett, das sich nun KaMa Quintett nennt, für drei reguläre Studioalben und eine Live-Vinyl-LP zusammengekommen. Nun gibt es neben neuen Kompositionen des Quartetts eine Neuinterpretation von John Coltranes legendärer Suite „A Love Supreme“ zu hören. Als Gast hatten sich Katharina Maschmeyer und ihre Mitstreiter den indonesischen Percussionisten Nippy Noya, einen der bekanntesten Conga-Spieler in Europa, ins Boot geholt.

Nippy Noya hat bereits in den 1970er Jahren den Sound des europäischen Jazz Rocks mitgestaltet und spielte mit John McLaughlin, Stan Getz, Billy Cobham, Chaka Khan und Clark Terry. Fusion bzw. Jazz Rock ist es auch, was auf dem Album zu hören ist. Das ist gut so, weil es neue Klang- und Hörfarben mit ins Spiel bringt und eben eine sehr hörenswerte Variation von „A Love Supreme“ vorstellt.

In der Presseaussendung zum Album lesen wir: „Die Idee für dieses Album und auch das Arrangement der Suite kam im Sommer 2015 von unserem Gitarristen Nils Pollheide und stieß bei allen auf Begeisterung, insbesondere nachdem wir uns das erste Mal getroffen haben, um diese Suite zu spielen. Denn beim Spielen dieser Suite ging es uns vor allem um das musikalische Zusammenspiel und das Freisetzen von Energie. Das fühlte sich beim ersten Mal bei allen so großartig an …, da war gar keine Diskussion mehr nötig, ob wir die Suite im Studio aufnehmen wollen“, so Katharina Maschmeyer.

Übrigens vom Klangbild von Modern Jazz und Hard Bop, wie ihn der Saxofonist Coltrane mit und ohne Miles Davis (Trompete) pflegte, hat sich das KaMa 4tet verabschiedet und sich stattdessen in die Gefilde von Jazz Rock und Fusion begeben. Das ist bereits bei den ersten Tönen von Coltranes „Acknowledgement“ nicht zu überhören. Ein Crescendo empfängt den Hörer, ein Klangausbruch von Gitarren und Saxofon in vorderster Front. Es klingt wie ein Fanal, wie ein Weckruf, der den Hörer auf das Weitere fokussiert und dann, ja dann, ist auch das Thema der Komposition zu hören, nicht vom Saxofon, sondern von der E-Gitarre (Nils Pollheide) angestimmt. Daneben breitet Philipp Rüttgers seinen bunten Klangteppich aus, den er wohl mittels Keyboards webt, bisweilen muss man beim Hören auch an das Klangbild eines Synthesizers denken. Dabei entschweben wir auch ein wenig ins „Sphärenuniversum“. Erst etwa in der Mitte des Arrangements tritt dann die Bandleaderin Katharina Maschmeyer in die akustische Arena, phrasierend und paraphrasierend. Coltrane reloaded steht auf dem gelungenen Programm, ohne Frage. Sehr ausgereift zeigt sich dann auch Nils Pollheide an der E-Gitarre. Er steht dabei im virtuosen Spiel Eric Clapton, Jeff Beck, Alvin Lee oder Santana in nichts nach. Und zum Schluss ist dann noch die Bassklarinette mit der E-Gitarre gemeinsam aus dem Off zu hören. Die Klangbreite weiß auf jeden Fall zu beeindrucken.

Diese setzt sich auch bei „Resolution“ fort. Ohne Frage fällt dabei Nils Pollheide eine nicht ganz unwesentliche Rolle zu, diese Komposition Coltranes in überbordenden Jazz Rock zu modulieren. Vergleicht man die Tempi von Original und Interpretation bzw. Arrangement, so muss man feststellen, dass u. a. durch das flinke Fingerspiel von Pollheide die Version des KaMa 4tets deutlich dynamischer und dramatischer angelegt ist. Das Spiel Coltranes auf dem Tenorsaxofon erscheint beinahe weich-samten, während Katharina Maschmeyer schon eher mit einer Nuance von Funk agiert. Nach „Pursuance“ und „Psalm“ folgt eine Komposition von Pharao Sanders namens „The creator has a Masterplan“. Hört man da nicht anfänglich auch Kalimba, ehe dann wieder Jazz Rock in all seiner Fülle zum Tragen kommt? Passend zu den Kompositionen von Coltrane ist dieser Titel gewiss. Zum Schluss präsentieren die Musiker eine Gemeinschaftskomposition mit einem starken perkussiven Einschlag: „My Zen for you“. Rundum ein sehr gelungenes Album mit einem besonderen Blick für Coltrane jenseits von Modern Jazz und Hard Bop und gewiss wohl auch durch die Version von „A Love Supreme“, gespielt von Carlos Santana und John McLaughlin, beeinflusst. © fdp



Informationen

Nardozza/Devisscher: Duology, Carlo Nardozza Music, CNM 0315, http://www.carlonardozza.be, http://www.christophe devisscher.com

Harry Sokal: I remember Art, alessa records, ALR 1056, http://www.alessarecords.at, http://www.harrysokal.com/de/

HOT Het Orgel Trio: Bird & Beyond, LopLop productions. LLr 044, http://www.hetorgeltrio.nl

KaMaQuartett: A Love Supreme/Universal Tone – A Tribute to John Coltrane, Neuklang, NCD4141, http://www.neuklangrecords.de, http://www.kama-quartet.com


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