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Sachie Matsushita: Free

Sachie Matsushita: Free

Ist es nicht ein wenig frivol, sein Debütalbum „free“ zu nennen und dabei Bezug auf Ornette Colemans legendäres Album „Free“ zu nehmen? Kein Geringerer als der Vertreter des Action-Paintings Jackson Pollock gestaltete übrigens das Cover dieses Meilensteins der Jazzgeschichte. Mit diesem Album brach wohl auch die Zeit der fortschreitenden Intellektualisierung des Jazz an. Macht sich also Sachie Matsushita auf, dem Titanen des Free Jazz zu folgen und dieser Stilrichtung ihre eigene Würze beizumischen? Eigentlich sind wir ja mit einem Trio konfrontiert, das sich dem freien Spiel hingibt. Die Namen der beiden anderen Musiker, Erwin Ditzner am Schlagzeug und Vitold Rek am Kontrabass, stehen allerdings auf dem Cover an untergeordneter Stelle. Das befremdet auf den ersten Blick.

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Sam Sadigursky: FOLLOW THE STICK

Sam Sadigursky: FOLLOW THE STICK

Der Klarinettist Sam Sadigursky – erspielt auch Bassklarinette (sic!) - hat sich für das aktuelle Album mit folgenden Musikern zusammengetan: Chris Dingman [vibes, marimba], Bobby Avey [piano] und Jordan Perlson [drums, percussion]. Als Gäste sind Jason Palmer [trumpet, 2, 5, 9, 13] und Ljova [viola, 7] zu hören.

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Sami Thiébault with Avishai Cohen - Rebirth

Sami Thiébault with Avishai Cohen - Rebirth

Diplômé des Conservatoires de Bordeaux et de Paris, Samy Thiébault (ts, ss, fl, alto fl) signe ici son sixième album, après Blues for Nel (2004), Gaya Scienza (2007), Upanishad Experiences (2010), Clear Fire (2013) et A Feast of Friends, dédié à l'univers des Doors. On l'a ainsi retrouvé aux côtés de Julien Alour (tp), Lionel Belmondo (sax) ou Vincent Bourgeyx (p).

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Sander De Winne - Kosmos

Sander De Winne - Kosmos

Lors de l'interview accordée à l'occasion des albums Brel (avec le BJO) et The Whistleblowers (avec Paolo Fresu et Diederik Wissels), David Linx regrettait le manque d'originalité de la plupart des vocalistes masculins actuels: un certain retour vers le crooner des années '50-60. Rien de tel avec Sander De Winne.

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Sandra Hempel 4-tett: Licht Aus

Sandra Hempel 4-tett: Licht Aus

Mit der in Hamburg beheimateten Gitarristin Sandra Hempel sind der Bassist Oliver Karstens, der Saxofonist und Altklarinettist Sebastian Gille und der Drummer Roland Schneider auf dem vorliegenden Album zu hören. Das Cover mit der von der Decke baumelnden, nackten Glühbirne passt bestens zum Albumtitel.

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Sandro Zerafa: More Light

Sandro Zerafa: More Light

Der aus Malta gebürtige, aber schon lange in Frankreich ansässige Gitarrist Sandro Zerafa hat sich für das aktuelle Album mit Yonathan Avishai (piano), Yoni Zelnik (bass), Lukmil Perez-Herrera (drums) und David Prez (tenor saxophone) zusammengetan. Sandro Zerafa hat sich ein durchaus offenes Ohr für den aktuellen Jazz der New Yorker Schule bewahrt. Dass Jazz global und mondial ist und nichts mit Begriffen wie völkisch, rein, national oder gar America First am Hut hat, ergibt sich bereits aus der internationalen Besetzung der Band, angefangen bei den beiden aus Israel stammenden Musikern Yonathan Avishai und Yoni Zelnik, weitergehend zum kubanischen Drummer Lukmil Perez-Herrera und dem französischen Saxofonisten David Prez. Musik und Jazz im Besonderen ist eben grenzgängerisch und konträr zum kulturidentitären Geschwätz europäischer Nationalisten, Populisten und Faschisten, die sich immer dreister zeigen. Der Austausch und der Diskurs sind maßgeblich für eine moderne Musik des 21. Jahrhunderts. Die Musik, die uns der maltesische Gitarrist vorstellt, ist lyrisch-poetisch, zugleich durchaus ein wenig cool, dabei auch an einen Jazzgiganten wie Eric Dolphy anknüpfend. Auf dem aktuellen Album hat er Dolphy auch eine seiner Kompositionen gewidmet.

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SAP Big Band: „Eighteen“

SAP Big Band: „Eighteen“

„Mit "Eighteen" legt die SAP-Big Band ihr sechstes Studioalbum vor. Wie die bisherigen Produktionen ist es unter der Regie des renommierten Mannheimer Jazztrompeters Thomas Siffling entstanden, der die Band seit nunmehr vierzehn Jahren mit ungebrochenem Enthusiasmus leitet. Sifflings viel zitierter Anspruch, die Walldorfer Formation zur "besten und interessantesten Amateur-Big-Band im Rhein-Neckar-Kreis" zu machen, manifestiert sich bezeichnenderweise dadurch, dass er in den entscheidenden Fragen höchst professionelle Maßstäbe anlegt.“ So liest man es in der Verlautbarung des Labels. Der Name der Big Band hat im Übrigen mit der SAP AG zu tun, die auch die vorliegende CD erst ermöglichte.

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Schntzl

Schntzl

In der belgischen Jazzszene gibt es eine Reihe von Musikern, die als Grenzgänger unterwegs sind und keine Berührungsängste mit verschiedenen Genres haben. Sie sind die „jungen Wilden“. Zu diesen gehört auch das Duo SCHNTZL, bestehend aus dem Pianisten Hendrik Lasure und dem Drummer Casper Van De Velde. Bunte Hörfarben mischen sie mit allerlei Soundeffekten, die man auch von der gängigen Popmusik dieser Tage kennt. Das Experiment steht im Mittelpunkt einer durchaus minimalistischen Musik, die auch klassische Elemente aufgreift.

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SCHNTZL - Bamboo

SCHNTZL - Bamboo

Ein weiteres Album des Duos – dieses existiert wie auch die oben genannte Liveaufnahme nur als MP3 digital – heißt „Bamboo“, also Bambus. Gespannt darf man auf Stücke wie „Transitions: Wol-K & Dwarrel“ oder „Slapeloosheid: niet kunnen slapen“ und „Vluchtigheid“ sein..

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SCHNTZL – Hendrik Lasure/Casper Van De Velde: „SCHNTZL Live“ 10.8.2014
Sebastian Böhlen Quartet: Miscela

Sebastian Böhlen Quartet: Miscela

Mit dem Attribut Nachwuchshoffnung wird der Komponist und Gitarrist Sebastian Böhlen belegt, der in diesem Sommer vom niedersächsischen Kultusministerium ein Kompositions-Stipendium erhielt, eine Auszeichnung, die Böhlen nach eigenem Bekunden sehr zu schätzen weiß. Vorgelegt hat der junge Gitarren-Virtuose auf der aktuellen Silberscheibe acht Eigenkompositionen und einen Standardtitel. Mit „Siblings“ beginnt die Veröffentlichung und mit „Blame It On My Youth“ endet sie.

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Serge Lazarevitch, Nicolas Thys, Teun Verbruggen: Free Three

Serge Lazarevitch, Nicolas Thys, Teun Verbruggen: Free Three

Nein, kein klassisches Jazz-Trio präsentiert hier sein Album. Die klassische Rhythmusgruppe sucht man daher vergeblich. Am Schlagzeug agiert Teun Verbruggen, an der Gitarre ist Serge Lazarevitch zu hören und den tieftönigen Bass versteht Nicolas Thys, in Schwingungen zu bringen. Jean-Pierre Goffin schreibt in den Liner-Notes: "Let's just play what we feel, what we like... What we feel like playing..." 
This phrase perfectly sums up the musical spark that ignited Serge, Nicolas and Teun from their first concerts together and which naturally grew during the recording sessions.“ Die eine Hälfte der Kompositionen stammt von den drei Musikern, die sie gemeinsam erarbeitet haben, und die andere vom Bassisten des Trios.

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Sgt Fuzzy: Sgt. Fuzzy

Sgt Fuzzy: Sgt. Fuzzy

Das Quartett um den Saxofonisten und Keyboarder Thomas Jillings  besteht aus Ruben Machtelinckx an der Gitarre, Bert Dockx ebenfalls an der Gitarre, dem Kontrabassisten Nathan Wouters und dem Schlagzeuger Gerri Jäger. Nach dem Schema von Punkt-Punkt-Komma-Strich wurde das Cover des Albums gestaltet. Man findet zahlreiche gezeichnete Katzen, die aber Hasenohren haben. Unter dieser Versammlung von sogenannten Mind Ninjas, wie es auf dem Album heißt, befinden sich auch Fuzzy und sein Freund mit dem Silberblick und Knickohr. Ob der Name der Band dem Westernheld Cowboy Fuzzy entlehnt wurde, wissen wir nicht. Alfred „Al“ St. John wirkte in der Rolle des leicht trottligen, schielenden Cowboys in mehr als 300 B-Westernfilmen mit.


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Sigurður Flosason / Kjeld Lauritsen / Jacob Fischer/ Kristian Leth: Daybreak

Sigurður Flosason / Kjeld Lauritsen / Jacob Fischer/ Kristian Leth: Daybreak

Ja, der eine oder andere mag Björk kennen und mit Island in Verbindung bringen, doch Jazz aus Island ist in unseren Breiten weitgehend unbekannt. Wenn von skandinavischem Jazz die Rede ist, dann fallen Namen wie Jan Gabarek, Terje Rypdal, Bugge Wesseltoft oder Lars Danielsson, Atomic und Niels Landgren. Nun liegt ein Album mit sehr getragenen, ein wenig bluesigen Einspielungen vor, die dem Altsaxofonisten Sigurdur Flosason, dem Organisten Kjeld Lauritsen, dem Gitarristen Jacob Fischer und dem Schlagzeuger Kristian Leth zu verdanken sind. Die 2015 erschienene, vorliegende CD ist eine von 20 CDs, die Sigurdur Flosason in den letzten Jahrzehnten veröffentlich hat. Dabei ist er sich der Tradition des Jazz als im Kern afroamerikanische Musikströmung sehr bewusst. Viele mögen den Zugriff auf Standards mit dem Begriff „alte Schule“ abtun. Allerdings lässt das außer Acht, dass der Jazz von heute auf den Schultern des Jazz der 20er, 30er, 40er, 50er Jahre ruht, also auf Bebop, Hard Bop, Modern. Dieser Form des Jazz fühlt sich augenscheinlich der isländische Altsaxofonist sehr verbunden, sonst hätte er sich beispielsweise nie mit Kompositionen von Richard Rogers befasst und diese eingespielt.
                          

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Simon Kanzler's Talking Hands: Dialogue

Simon Kanzler's Talking Hands: Dialogue

„Dialogue“ ist das zweite Album von Simon Kanzler und Band. Dabei trägt das Album genau den Titel eines Albums, das vor genau 50 Jahren von Kranzlers Instrumentalkollegen Bobby Hutcherson veröffentlich wurde. Daraus darf man allerdings keine stilistische Nähe zum Blue Note-Pionier ableiten. Das Vibrafon ist bei beiden Musikern, Hutcherson wie Kranzler, nur ein Element eines Ganzen. Das ist die Gemeinsamkeit.

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Simon Spiess Trio - Stardance

Simon Spiess Trio - Stardance

La formule du saxophone trio relève un peu de l'exercice sans filet. Pour tenir la route, il faut un excellent saxophoniste (Sonny Rollins aux States, Jeroen Van Herzeele chez nous) et une rythmique solide (par exemple, celle d'Elvin Jones). De ce point de vue, le trio du Suisse Simon Spiess a de quoi convaincre.

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Sinouj: La Fiche

Sinouj: La Fiche

Dirigée par Pablo Hernandez Ramos, Sinouj est une formation afroméditerranéenne qui allie un jazz contemporain aux différentes traditions musicales du Magreb et de l'Orient. Réunissant musiciens espagnols (le saxophoniste alto Pablo Hernandez Ramos, le bassiste Javier Geras), tunisien (le violoniste Larbi Sassi), napolitain (le claviériste Sergio Salvi) et nigérian (le batteur Akin Onasanya), le quintet propose une combinaison de sons jazz, africains, funk et rock. "La Fiche" est le troisième album du groupe, après "Live at play" en 2009 et "Were" en 2012.

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Slang & Purbayan Chatterjee - Pace Of Mind (Claude Loxhay)

Slang & Purbayan Chatterjee - Pace Of Mind (Claude Loxhay)

Après "Los Locos" (2000), "Save the Chilis" (2001), "It's on the way" (2005) et "Karmasutra" (2009), voici le cinquième album de Slang, ce trio à la croisée de trois univers: jazz et musique traditionnelle de l'Orient pour Manu Hermia (son trio, son quintet, "Le Murmure de l'Orient"), le rock pour le bassiste François Garny (Arno, Jack Bruce, U.S.E Band), les musiques du monde pour le percussionniste Michel Seba (Bihogo de Chris Joris, Foofango de Pierre Vaiana, Panta Rhei).

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Slang & Purbayan Chatterjee - Pace Of Mind (Ferdinand Dupuis-Panther)

Slang & Purbayan Chatterjee - Pace Of Mind (Ferdinand Dupuis-Panther)

Wer steht hinter dieser belgischen Jazz-Rock- und Fusion Band? Es sind Manu Hermia (sax, bansuri, flute), Michel Seba (drums/perc) und François Carnyn (bass). Als Gast tritt bei der aktuellen Einspielung der indische Sitar-Spieler Purbayan Chatterjee auf. Gemeinsam ist den Musikern der west-östliche Dialog. Dass auf Jazzmusiker indische Musik und Philosophie eine Anziehungskraft hat, ist nicht erst seit heute ein Phänomen. In diesem Kontext denke man an Charly Mariano und seine musikalischen Begegnungen mit dem Karnataka College of Percussion oder an John McLaughling's Mahavishnu Orchestra.

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Snow Owl - Normas

Snow Owl - Normas

Richtlinien, Vorgaben, Regelwerke, Normen – so lautet die Titelübersetzung des jüngsten Albums des aus Kolumbien stammenden, in den USA aufgewachsenen und nun in Österreich beheimateten Kontrabass-Gitarristen Juan Garcia-Herreros genannt „Snow Owl“. Wäre der Musiker ein Mitglied der First Nations der USA oder Kanada, würde man den „tribalen Namen“ vielleicht besser nachvollziehen können. So aber ist man zunächst mehr als nur verwirrt. Juan Garcia-Herreros stammt nämlich aus Kolumbien und ist eben nicht ein Mitglied der Sioux, der Mohawks oder eines anderen „Stammes“ nordamerikanischer Ureinwohner. Vielleicht muss man daher „Snow Owl“ lediglich als Künstlernamen begreifen. Allerdings bleibt auch dann die Frage nach dem Warum.

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Solea: New to Old

Solea: New to Old

Wer sein Trio nach einer Komposition von Bill Evans benennt, der scheint die Latte schon sehr hoch zu legen. Diese Komposition findet man auf dem berühmten Album von Miles Davis mit dem Titel „Sketches of Spain“. Aufgenommen wurde das Album im November 1959 und im März 1960 im  Columbia 30th Street Studio in New York City. Teil des Albums ist eine Version von Joaquin Rodrigos „Concierto de Aranjuez“ (1939). Wenn man sich diesen Kontext vor Augen führt, dann wird die Latte ja noch ein wenig höher gehängt, oder?

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Solodeguitar: Covered With Love / Reprises par amour

Solodeguitar: Covered With Love / Reprises par amour

Um es gleich vorwegzunehmen, der aus Madagaskar stammende Gitarrist Solo Razafindrakoto (aka Solorazaf oder Solodeguitar) präsentiert auf dem Album nicht etwa Ethno-Pop, sondern hat auf sehr beeindruckende Weise unter anderem bekannte Songs des unvergessenen Jimi Hendrix eingespielt. „Angel“, „Hey Joe“ und „Crosstown Traffic“ sind als Verneigung vor diesem viel zu früh gestorbenen Rockstar zu verstehen. Eine Hommage an die bekannteste Stimme des südlichen Afrikas, gemeint ist Miriam Makeba, ist Solorazafs Interpretation von „Pata Pata“. Mit heftigen Grooves kommt der traditionelle Song „Malaika“ daher, während uns „Yesterday“ in die Anfänge der Beatlesmania zurückversetzt.

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Soo Cho / Javier Girotto: Ballerina

Soo Cho / Javier Girotto: Ballerina

Das Duo ist wohl die intimste musikalische Formation, die man sich vorstellen kann. Ungewöhnlich ist dabei im vorliegenden Fall die Besetzung: Wir begegnen nämlich einer Pianistin aus Südkorea, die auch für zehn der elf Kompositionen der aktuellen Einspielung verantwortlich zeichnet, und einem aus Argentinien gebürtigen, nunmehr in Italien beheimateten Sopransaxofonisten. Javier Girotto scheint eine Vorliebe für Duos zu haben, denn in der Vergangenheit war er im Duett bereits mit dem italienischen Akkordeonspieler Luciano Biondini zu hören, unter anderem bei Jazz Brugge 2010. Soo Cho ist eine ursprünglich klassisch ausgebildete Pianistin. Nach ihrem Studienabschluss an der Sung Sin University in Seoul und einiger Zeit als Barpianistin in Hotels, entschied sie sich, in die Niederlande zu gehen. Dort wollte sie die Musik studieren, die ihr wirklich am Herzen lag: Jazz. Gesagt, getan – und so schrieb sie sich am Konservatorium in Utrecht ein, ehe sie nach einiger Zeit zur weiteren Ausbildung nach Amsterdam ging. Ihre Lehrer waren Karel Boehlee, Rob van Bavel und der im August 2013 verstorbene Kris Goessens. Ihm ist auf der aktuellen Einspielung die Komposition 'Kris' gewidmet, gleichsam die Verneigung vor einem sehr geschätzten Lehrer. Nach dem Abschluss ihres Masters und einem Aufenthalt in New York erschien ihre erste CD mit ihrem eigenen Quartett.

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Soo Cho -After All feat. Lionel Beuvens und Janos Bruneel

Soo Cho -After All feat. Lionel Beuvens und Janos Bruneel

Bei einem Blick in das aufklappbare Cover finden wir einen Text von John Weijers, der das Album als „mouth watering, as if every note has been stirred, simmered and seasoned to perfection“ bezeichnet. An anderer Stelle lesen wir davon, dass die Kompositionen von Soo Cho, klassisch wie im Jazz ausgebildet, so delikat und fein abgeschmeckt seien wie die koreanische Fusionküche, die Soo Cho zuzubereiten versteht. Musik ist also eine Frage der Rezeptur so wie bei der Kochkunst?

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Søren Bebe Trio: Home

Søren Bebe Trio: Home

In Zeiten, die unruhig sind wie gerade aktuell, die Verwerfungen mit sich bringen, zudem Unsicherheiten, marktschreierisch vorgetragene Ideologie zutage fördern und Populismus hoffähig gemacht haben – ja, in diesen Zeiten bedarf es des Einhalts. Einhalten kann man bei den Songs, die der dänische Pianist Søren Bebe sowie seine beiden musikalischen Mitstreiter Kasper Tagel (Bass) und Anders Mogensen (Drums) auf ihrem fünften Studioalbum vortragen. „Home“ scheint ein sehr gut gewählter Titel für ein durch und durch lyrisch ausgerichtetes Album, zumal auch das Cover entsprechend ausgewählt wurde. Es zeigt ein mehrstöckiges Holzhaus an einem abgelegenen felsigen Küstenabschnitt, der an Teile der Westküste Norwegens und weniger an Dänemark denken lässt. Smog und Dunst scheinen über dem Meer zu schweben. Der Anblick verrät Abgeschiedenheit und Rückzug. Der Unbill des Lebens scheint außen vor. Doch die scheinbare Idylle mag trügen. Übrigens, man könnte auch an die schwedische oder finnische Schärenküste bei Stockholm und Turku denken, betrachtet man das Cover.

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Stathis Skandalidis Plays Gilbert Isbin

Stathis Skandalidis Plays Gilbert Isbin

Verfrissend geluid in de wereld van de luit!

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Stefan Bauer Voyage: Geographia

Stefan Bauer Voyage: Geographia

Auf dem Kölner Label JazzHausMusik liegt nun die neuste CD des aus NRW stammenden und nunmehr in Brooklyn beheimateten Vibrafonisten Stefan Bauer vor. In seinem Ensemble namens Voyage spielen der aus New York stammende Saxofonist Chris Bacas und der langjährige Freund und Wegbegleiter, der Kölner Schlagzeuger Christoph Haberer, der auch für die Abmischung der CD verantwortlich zeichnete. Aus Tel Aviv stieß die Vokalistin Michal Cohen zu Voyage. Deren Scat-Gesang besticht dank der variantenreichen Stimme und des Klangumfangs nicht nur auf der vorliegenden Einspielung, sondern auch in Liveauftritten. Michal fungiert gleichsam als „stimmgewaltiges Instrument“ des Ensembles. Am Bass sehen wir Pepe Berns und am Schlagzeug Roland Schneider, der bei der Tour zur CD-Release durch den Perkussionisten Christoph Haberer als Gast an den Daraboukas und am elektronischen Glockenspiel eine gelungene Ergänzung erfuhr.

 

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Stefan Bracaval/Pierre Anckaert - Woodworks

Stefan Bracaval/Pierre Anckaert - Woodworks

Né en 1980, Pierre Anckaert a été l'élève de Nathalie Loriers et de Diederik Wissels au Koninklijk Conservatorium van Brussel mais s'est aussi envolé pour La Havane afin de se familiariser à la musique afro-cubaine.

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Stefan Orins Trio - Liv

Stefan Orins Trio - Liv

A l'instar d'Olivier Benoît, actuel directeur artistique de l'ONJ, Stefan Orins incarne parfaitement la vitalité de la scène jazz lilloise. Né à Roubaix en 1970, il a poursuivi sa formation de pianiste au Conservatoire de Lille, de 1992 à 97, sous la férule de Jean-François Canape (tp), Gérard Marais (g) et Yves Torchinsky (cb). Ouverte dès 1987, la classe de jazz lilloise, selon ses termes, vise à "développer le langage propre de ses étudiants par l'improvisation", à l'image de ce qui se passe à Liège (actuellement, c'est Fred Favarel qui a succédé à Gérard Marais et notre compatriote Marie-Anne Standaert à Jean-François Canape).

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Stephan Bormann / Tom Götze – Pearls

Stephan Bormann / Tom Götze – Pearls

Tom Götze und Stephan Bormann kennen sich seit vielen Jahren. Ihre musikalischen Wege kreuzten sich immer wieder. Aktuelles Ergebnis der Begegnung dieser beiden Musiker ist das vorliegende Debütalbum „Pearls“, ein Album mit wunderschönen, eigenständigen Klangwelten. Die Musik ist eine faszinierende Melange von Kammermusik, Pop und Nordic Jazz. Vor Volksweisen wie „Vöglein“ schreckt das Duo ebenso wenig zurück wie vor einem Sting-Song, siehe die Adaptation von „whenever i say your name – auf der Plattenhülle findet sich diese „schräge“ Kleinschreibung! Bearbeitet haben die beiden Musiker auch einen Song von Ralph Rainger (* 7. Oktober 1901 in New York City als Ralph Reichenthal; † 24. Oktober 1942), einem amerikanischen Musiker, Film-Komponisten und Liedtexter.

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Stéphane Belmondo - Love for Chet

Stéphane Belmondo - Love for Chet

Stéphane Belmondo, un des fidèles des défuntes Dinant Jazz Nights, a bien connu Chet Baker dans les années '80 mais il lui a fallu 25 ans pour qu'il ose lui rendre un hommage. En principale référence, les deux trios européens trompette-guitare-contrebasse du légendaire trompettiste: celui des albums Steeplechase avec Doug Raney et Niels Henning Ørsted Pedersen, fin des années '70 et celui qu'il a formé, quelques années plus tard, avec Philip Catherine et Jean-Louis Rassinfosse.

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Stéphane Kerecki Quartet, Nouvelle Vague
Stephanie Wagner Quinsch: Shapes & Colours

Stephanie Wagner Quinsch: Shapes & Colours

Schaut man sich das Cover des Albums an, so könnte man meinen, ein Bauhausschüler aus dem Vorkurs bei Itten oder Moholy-Nagy hätte den Entwurf abgeliefert. Zugleich muss man auch an die abstrakten Arbeiten von Wassily Kandinsky denken, wenn es um Formen und Farben geht. Von diesem Künstler stammt das nachstehende Zitat: „Ein Bild muss klingen und von einem inneren Glühen durchtränkt sein.“ Gibt es also eine Entsprechung zwischen dem Glühen der Farben und Klangfarben? Synästhesie scheint dabei nicht unbedingt eine Bedingung zu sein. Aber ja, es gibt die Verschränkung von unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen wie Farben und Töne, wobei jeweils eine Farbe für einen bestimmten Ton oder Klang steht.

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Steven Delannoye New York Trio mit Frank Vaganée: Here Comes Tomorrow

Steven Delannoye New York Trio mit Frank Vaganée: Here Comes Tomorrow

Die vorliegende CD ist die jüngste Veröffentlichung des Tenorsaxofonisten Steven Delannoye, der unter anderem Teil des renommierten Brussels Jazz Orchestra war und an der Manhattan School of Music in New York studierte. Augenblick ist er Artist in Residence an der Katholieke Universiteit Leuven.

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Stringzone II: "COOKIN' AT HVALER"

Stringzone II: "COOKIN' AT HVALER"

Stig Roar Wigestrand und Per Mathisen wollten eine neue Stringzone-CD aufnehmen, die erste war aus dem Jahre 2004 und ausschließlich mit Saiteninstrumenten eingespielt, Geige, zwei Gitarren und Kontrabass. Beide wollten einen anderen Sound und so entstand dann Stringzone II. Die Besetzung der Band besteht aus Stig Roar Wigestrand (bass-violin), Per Mathisen (electric & upright acoustic basses). Roy Powell (grand piano, keyboards) und Eirik-André Rydningen (drums). Allein schon die Tatsache, dass eine Violine, sogar eine Bass-Violine zur Instrumentierung gehört, lässt aufhorchen.

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Sven Faller - Night Music

Sven Faller - Night Music

Der Bassist Sven Faller, der auch ein Teil des Duo-Projekts Bang Bang ist, hat sich gewiss mit dieser Doppel-CD einen musikalischen Traum erfüllt. Zum einen hat er die erste CD mit Bob Degen am Piano und Guido May am Schlagzeug in der typischen Jazz-Trio-Besetzung eingespielt und sich dabei ganz nachtwandlerisch gezeigt – auch auf dem Cover des Albums – und zum anderen hat er auf der zweiten CD mit einer anderen Besetzung nicht nur „nächtliche Serenaden“ eingespielt, sondern auch eigene anekdotische und autobiografisch gefärbte Texte zwischen die einzelnen Songs eingefügt. Zudem variierte er die Instrumentierung seines Trios um Andreas Dombert an der Gitarre und Samuel Dalferth, zuständig für das Elektronische.

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Svend Asmussen 100 Years - The Incomparable Fiddler

Svend Asmussen 100 Years - The Incomparable Fiddler

Der dänische Jazzgeiger Svend Asmussen beging am 28. Februar 2016 seinen 100. Geburtstag. Anlässlich dieses Geburtstags erschien bei Storyville Records eine Box mit 5 CD + 1 DVD. Damit wird die wundervolle „Swing-Musik“ Asmussens ebenso lebendig wie seine kreative Spielfreude.

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Swiss Jazz Orchestra feat. Mike Mainieri and Peter Erskine. Pools

Swiss Jazz Orchestra feat. Mike Mainieri and Peter Erskine. Pools

Mit „Pools – live at Jazzfestival Bern“ erscheint bereits die zweite CD des SJO im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jazzfestival Bern.

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Swiss Radio Days

Swiss Radio Days

Les archives des radios européennes doivent receler des trésors du jazz inestimables, et méconnus. 

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SWS: SIWTD

SWS: SIWTD

Hinter dem Kürzel SWS verbergen sich die in Lausanne beheimateten Musiker Baiju Bhatt (Geige), Pierre Pothin (Tenor- und Sopransaxofone), Francesco Geminiani (Tenorsaxofon), Alessandro Hug (Vibrafon), Martin Perret (Drums), Sébastian Pittet (E-Bass) und Simon Blanc (Gitarre und Kompositionen). In einem Kürzel verharrt auch der Titel des Albums, und der geneigte Zuhörer fragt sich, was es mit dem Kürzel eigentlich auf sich hat. Augenscheinlich geht es bei dem Album um ein weitgehend streng strukturiertes Konzeptalbum. Im Kern handelt es sich um eine 5-teilige Suite (mit drei Zwischenspielen), bei der sich Rock- und Jazzelemente zu einer Melange verbinden.

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Sylvain Darrifourcq - Théo et Valentin Ceccaldi - In Love with: Axel erotic

Sylvain Darrifourcq - Théo et Valentin Ceccaldi - In Love with: Axel erotic

Le trio In Love with est une des nombreuses formations issues de Tricollectif, ce collectif de musiciens orléanais auquel un long article a été consacré en octobre dernier.

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Synesthetic Octet: “Rastlos”

Synesthetic Octet: “Rastlos”

Vorab mal einige biografische Angabe zu Vincent Pongracz (geboren 1985 in Wien). Er ist ein österreichischer Komponist, Klarinettist und Saxofonist. 2012/13 wurde Pongracz eingeladen, die Stageband in Wiens renommiertem Jazz Club Porgy & Bess zu leiten. In dieser Zeit gründete er sein Synesthetic Octet. 2013 erhielt er das Startstipendium des BMUKK. Im folgenden Jahr war er Gewinner des SKE-Publicity-Preises. Die Band des jungen Wiener Jazzmusikers besteht aus folgenden Musikern: Vincent Pongracz (Clarinet, Compositions), Doris Nicoletti (Flutes), Clemens Salesny (Bassclarinet, Stritch), Richard Köster (Trumpet), Alois Eberl (Trombone), Peter Rom (Guitar), Manu Mayr (E-Bass, Double Bass), Lukas König (Drums) und Renee Benson (Vocals). Acht Titel wurden für das Debütalbum eingespielt, angefangen beim „Zaunkönig“ über „Luftschutz“ und „Related“ bis „Regungslos“.

 

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